E-Mobilität

Verkehrsminister bei Symposium zur E-Mobilität

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(von links nach rechts) Takafumi Anegawa (Präsident des Forschungsinstituts von Tokyo Electric Power Copany Holdings, Inc. Tepco); Winfried Hermann (Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg); Allan Ellingsen (Staatssekretär im Ministerium für Verkehr und Kommunikation, Norwegen);  Alexandre Paquot (Referatsleiter Straßenverkehr, Europäische Kommission); Daniela La Porta (leitende Bergbauspezialistin bei der Weltbank)

Um auch bei der Elektromobilität international an einem Strang zu ziehen, findet jährlich das „Electric Vehicle Symposium” statt. Verkehrsminister Winfried Hermann besuchte die Plattform zum Informationsaustausch in Lyon.

Nach den Worten des baden-württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann ist die Transformation des Mobilitätssystems und der Automobilindustrie eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. „Im Interesse eines wirksamen Klimaschutzes müssen wir alle klimafreundlichen Technologien nutzen, seien es batterieelektrische Antriebe oder die Brennstoffzellentechnologie. Wir müssen die internationale Kooperation weiter verbessern und dürfen keine Zeit bei der Umsetzung unserer Ziele verlieren“, sagte Hermann am Dienstag beim Besuch eines internationalen Symposiums zur E-Mobilität in Lyon.

Um die Ziele zu erreichen sei aber viel mehr notwendig, als nur auf elektrische Fahrzeuge umzustellen: „Wir müssen auch unsere Fahrzeuge effizienter einsetzen sowie durch Car-Sharing oder Ride-Sharing und andere Transportmittel, wie Fahrräder, Busse, Bahnen oder die Fortbewegung zu Fuß nutzen, wann immer das möglich ist. Durch nachhaltige Fortbewegungsmittel und alternative Antriebstechnologien können wir den Verkehrssektor transformieren“, sagte der Minister. 

Austausch bereits zum 32. Mal

So wird im Rahmen des „International Electric Vehicle Symposium“ (EVS) auch darüber diskutiert, wie sich verschiedene Verkehrsträger miteinander vernetzen lassen, welche alternativen Antriebstechnologien in Zukunft eingesetzt werden und welchen Beitrag autonomes Fahren leisten kann.

Das in diesem Jahr zum 32. Mal stattfindende Symposium ist eine der wichtigsten Plattformen zum Informationsaustausch im Bereich E-Mobilität. Minister Hermann hob bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „E-Mobility Outlook, from local implementation to international coordination“ hervor, dass die EU-Grenzwerte im Fahrzeugbereich alleine nicht ausreichen, um bis 2030 in Baden-Württemberg die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu reduzieren. Notwendig sei auch ein anderes Mobilitätsverhalten und ein massiver Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.

Der Minister erklärte: „Wir investieren in Baden-Württemberg viel in den Klimaschutz, vor allem im Verkehrssektor. Alleine können wir den Klimawandel aber nicht aufhalten. Wir brauchen intensive Kooperationen auf globaler Ebene und internationale Allianzen. Es gibt bereits Konferenzen zum Klimawandel, jedoch sind hier Mobilitätsaspekte häufig unterrepräsentiert. Ich freue mich daher, dass ich mich auf der EVS32 mit vielen Partnern aus Europa, den USA und Asien austauschen kann“, sagte Hermann.

Ambitionierte Ziele

Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, dass bis 2030 jedes dritte Auto klimaneutral fährt. Dies wird durch zahlreiche Förderprogramme vorangetrieben, mit denen vor allem die Elektrifizierung großer kommunaler und betrieblicher Bus-, Lkw- und Pkw-Flotten unterstützt werden. Darüber hinaus setzt sich das Land für die Verbreitung emissionsfreier Zugantriebe auf Strecken ohne Oberleitung, beispielsweise mit der Brennstoffzellen- oder Batterietechnik ein.

Electric Vehicle Symposium Lyon

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg: Elektromobilität

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