Hochschulen

Universität Heidelberg erfolgreich bei Wettbewerb im Hochleistungsrechnen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Die Universität Heidelberg hat als einzige deutsche Universität bei der „ISC Student Cluster Competition“, einem internationalen Wettbewerb im Hochleistungsrechnen, gewonnen. Das ist ein weiterer toller Erfolg, der zeigt, dass Baden-Württemberg im internationalen Forschungsbereich ganz vorne mit dabei ist. Das Team der „Heidelbears“ feierte bereits den vierten Erfolg.

Studentinnen und Studenten der Universität Heidelberg haben bereits zum vierten Mal in Folge ihre internationale Klasse beim Hochleistungsrechnen bewiesen: Als einziges deutsches Team haben sie bei dem internationalen Wettbewerb „ISC Student Cluster Competition“ im Bereich Hochleistungsrechnen überzeugt. Zwei Studentinnen und vier Studenten aus den Bereichen Scientific Computing sowie Mathematik und Physik wurden gestern Abend mit dem siebten Platz ausgezeichnet.

„Dieser großartige Erfolg verdeutlicht einmal mehr die Forschungsexzellenz der Hochschulen in Baden-Württemberg und dass wir im internationalen Kontext vorne mit dabei sind. Besonders freut es mich, dass die Universität Heidelberg bereits zum vierten Mal in Folge im Bereich Hochleistungsrechnen überzeugen konnte“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nach Bekanntgabe. „In nahezu allen Forschungsbereichen spielt Hochleistungsrechnen mittlerweile eine entscheidende Rolle, und es ist schön zu sehen, welche großen Talente wir gerade in diesem Bereich an unseren Universitäten haben. Ich gratuliere dem Team ‚Heidelbears‘ ganz herzlich zu dieser Platzierung.“

Der Wettbewerb, der von der Universität Toronto und dem National Supercomputing Center in Singapur online veranstaltet wurde, findet jedes Jahr im Rahmen der ISC High Performance, dem wichtigsten europäischen Konferenz- und Vernetzungsevent rund um das Hochleistungsrechnen (HPC) statt. Über mehrere Wochen beschäftigten sich zwölf Teams aus aller Welt mit unterschiedlichen, in der wissenschaftlichen Praxis eingesetzten HPC-Anwendungen. Mithilfe der Supercomputer in Toronto und Singapur konnten die Studierenden ihre Lösungsansätze unter Praxisbedingungen testen und Fragen beantworten wie: Welche Hardwarekombination bietet die beste Laufzeit für Tools wie WRF, MetaHipMer, GPAW oder LAMMPS? Oder mit welchem Compiler werden die besten Ergebnisse erzielt?

Universitätsrechenzentrum der Universität Heidelberg: Go Heidelbears! Heidelberger Studierende nehmen an ISC Student Cluster Competition teil

HPC-AI Advisory Council: ISC 2021 Student Cluster Competition

Weitere Meldungen

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Transportroboter im öffentlichen Raum
Urbane Robotik

Land fördert robotische Systeme im städtischen Raum

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
Wirtschaft

Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung

Ein Fliesenleger arbeitet an einer Wand mit Fliesen (Symbolbild). (Bild: Waltraud Grubitzsch / dpa)
Handwerk

Land fördert Deutsches Hand­werksinstitut mit 240.000 Euro

Gruppenbild Neuberufene
Hochschulen

Land begrüßt 368 neue Professorinnen und Professoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Arbeiter bauen Präzisions-Klimasysteme zusammen, die für die Lithographie-Abteilung in der Chip Produktion eingesetzt werden.
Fachkräfte

Regionalprogramm Fachkräfte­sicherung bis 2027 verlängert

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
Innovation

Industrienahe Dienstleistungen als Wachstumstreiber

von links nach rechts: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Gerhard Huisken, Prof. Dr. Karla Pollmann (Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen)
Forschung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Gerhard Huisken

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro