Strahlenschutz

Tätigkeitsbericht „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2017“ veröffentlicht

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Umweltminister Franz Untersteller (l.) und EnBW Vorstand Hans-Josef Zimmer (r.) haben offiziell den Rückbau des Kernkraftwerks Neckarwestheim eingeleitet (Bild: © EnBW).

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat seinen Tätigkeitsbericht „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz in Baden-Württemberg 2017“ veröffentlicht. Der Bericht gibt einen kompakten Überblick über die vielfältigen Aufgaben der Atomaufsicht und die Top-Themen des vergangenen Jahres.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger im Land über die für unser aller Sicherheit so wichtige Arbeit der Atomaufsicht zu informieren“, betonte Umweltminister Franz Untersteller bei der Veröffentlichung des Berichts. Atomaufsicht beinhalte wesentlich mehr als die Überwachung und Kontrolle der laufenden Kernkraftwerke. „Die Abschaltung und der Rückbau der Anlagen in Philippsburg und Neckarwestheim stellt die Atomaufsicht vor neue Herausforderungen“, erläuterte der Minister. „Dabei stehen aufwändige Genehmigungsverfahren und die fachgerechte Entsorgung des Abbruchmaterials im Vordergrund.“

Zu den zentralen Aufgaben der Atomaufsicht im Land zählen auch die Überwachung der Umweltradioaktivität und der Strahlenschutz. „Während der Strahlenschutz in Medizin, Forschung und Industrie gewissermaßen Alltagsgeschäft ist, steht der Schutz der Menschen vor dem radioaktiven Edelgas Radon seit dem vergangenen Jahr ganz oben auf der Agenda meines Hauses,“ sagte Untersteller.

Zum 31. Dezember 2018 tritt das neue Strahlenschutzgesetz in Kraft. Es wird die staatlichen Aufgaben beim Strahlenschutz ausweiten und enthält konkrete Regelungen zum Radonschutz. Zur Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgaben hat das Umweltministerium im Jahr 2017 eine ganze Reihe an Maßnahmen initiiert und auf den Weg gebracht.

Tätigkeitsbericht „Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz in Baden-Württemberg 2017“ (PDF)

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