Gründerkultur

„Start Up Stories“ zu Gast an der Uni Konstanz

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Start Up Stories“ hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Universität Konstanz besucht und mit Studierenden, Lehrenden sowie erfolgreichen Gründerinnen und Gründern über die Start-up-Kultur in Baden-Württemberg diskutiert.

Am 21. November hieß es wieder „Studierst Du noch oder gründest Du schon?“ Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Start Up Stories“ war Wissenschaftsministerin Theresia Bauer an der Universität Konstanz zu Gast und diskutierte mit Studierenden, Lehrenden und erfolgreichen Gründerinnen und Gründern über die Voraussetzungen einer erfolgreichen Start-up-Kultur in Baden-Württemberg.

An Hochschulen kann lebendige Gründerkultur entstehen

„Wir möchten das große Potential der baden-württembergischen Gründungskultur, den Mut zum Risiko und die Bereitschaft zum Gründungsschritt unterstützen. Oft geht es um die persönliche Einstellung, wie stark etwa die Gründermentalität ausgeprägt ist - da kann die richtige Beratung zur möglichen Finanzierung, zu Partnern oder zur Nutzung von Infrastruktur den entscheidenden Ausschlag geben“, sagte Theresia Bauer in Konstanz. „Die Hochschulen sind genau der richtige Ort, wo eine lebendige Gründerkultur entstehen kann: Sie bieten Freiräume zum Experimentieren, Erforschen, Anwenden und – fast das Wichtigste – zum gegenseitigen Austausch“, so Bauer weiter.

Das Wissenschaftsministerium fördert landesweit Projekte, die dazu beitragen, die Gründungskultur in Baden-Württemberg zu stärken. Eines dieser Projekte ist „Sensibilisieren, Stärken, Experimentieren (SSE)“ an der der Universität Konstanz und der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Ziel des Projekts ist, Studierenden aller Fachrichtungen das Thema Gründung und selbstständige Tätigkeit nahezubringen. Herzstück des Programms ist der Ideenwettbewerb „Idea Cup“, der den studentischen Gewinnern eine Studienreise ins Silicon Valley ermöglicht. Das Programm wird durch das Wissenschaftsministerium mit knapp 580.000 Euro unterstützt.

Podiumsdiskussion über Start-up-Kultur

Bei einer Podiumsdiskussion tauschten sich Gründerinnen und Gründer der Universität und der Hochschule Konstanz mit der Ministerin über die gemachten Erfahrungen aus.

An der Podiumsdiskussion nahmen teil:

  • Janine Trappe, Co-Founder und Geschäftsführerin von „Kultimativ GmbH“. Das Unternehmen stellt Knödel aus dem unverkauften Brot von Bäckereien her.
  • Tobias Kuentzle, Co-Founder von „fruitcore GmbH“. Fruitcore wurde 2017 gegründet und widmet sich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von innovativen Robotersystemen.
  • Katharina Börsig, Gewinnerin des hochschulübergreifenden Wettbewerbs „Idea Cup“ für die Idee „WAVE.log“ – eine Plattform für Bootsbesitzer und Bootshersteller zur fälschungssicheren Digitalisierung von Bootsdaten.
  • Professor Dr. Berthold, Präsident und CEO der „KNIME AG“. KNIME ist eine Software zur Datenanalyse und steht für „KoNstanz Information MinEr“.
  • Franz Wanner und Christoph Selig, Projektleiter bei „Kilometer1“. Das Projekt „Kilometer1“ hat zum Ziel, hochschulübergreifend an der Universität und der Hochschule Konstanz Studierende aller Fachdisziplinen für das Thema Gründung zu sensibilisieren und entsprechend Kompetenzen zu stärken.

Land unterstützt 15 Hochschulen mit Programm zur Gründungskultur

Im Wissenschaftsbereich unterstützt das Land im Rahmen des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)“ aktuell 15 Hochschulen mit einem Programm zur Gründungskultur in Höhe von 8 Millionen Euro. Die Linie „Gründungskultur in Studium und Lehre“ ist dabei eines von drei Landesprogrammen zur Stärkung innovativer Lehrformate (neben „Strukturmodellen“ und „WILLE - Wissenschaft erfolgreich lernen und lehren“).

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Start Up Stories“ besucht Wissenschaftsministerin Theresia Bauer insgesamt zehn Hochschulstandorte und diskutiert über die Start-up-Kultur in Baden-Württemberg.

Wissenschaftsministerium: Existenzgründung

Wissenschaftsministerium: Programm „Gründungskultur in Studium und Lehre“

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