Tourismus

Sommertourismus 2020 leidet unter Corona

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Ein Mann steht im Strandbad in Eriskirch (Baden-Württemberg) am Ufer des Bodensees. (Foto: dpa)

Während die südlichen Reisegebiete im August stark nachgefragt waren, leidet der Norden Baden-Württembergs weiterhin unter den Folgen der Corona-Pandemie. Insbesondere am und um den Bodensee lief es in den Sommermonaten sehr gut.

Zu  den vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Übernachtungszahlen für den Sommertourismus bis einschließlich August 2020 in Baden-Württemberg sagte Tourismusminister Guido Wolf: „Die Zahlen belegen nun statistisch, was wir in den vergangenen Wochen aus den Betrieben im Land bereits berichtet bekommen haben: Insbesondere am und um den Bodensee lief es in den Sommermonaten sehr gut, teilweise sogar besser als in den Rekordjahren zuvor. Dennoch reichte das in der Regel nicht, um die Ausfälle insbesondere aus den Monaten März und April zu kompensieren.“

Krise längst nicht ausgestanden

„Vor allem in den Bereichen, wo der Geschäfts- und Städtetourismus von besonderer Bedeutung sind, beispielweise in der Region Stuttgart, hat die Krise zahlreiche Betriebe knüppelhart getroffen. Aber auch in den Bereichen, in denen es im Sommer gut lief, ist die Krise längst nicht ausgestanden. Im Gegenteil: Die Folgen der Corona-Krise quälen den Tourismus im Land noch erheblich. Es ist leider davon auszugehen, dass diese Qualen noch einige Zeit anhalten werden. Wo wir können, helfen wir, zum Beispiel haben wir deswegen die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe verlängert und ausgeweitet.“

Pressemitteilung des Statistischen Landesamts vom 19. Oktober 2020

Ministerium der Justiz und für Europa: Tourismus

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