Polizei

Schwerpunktaktion zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen

Zu Beginn der dunklen Jahreszeit hat die Polizei Baden-Württemberg auch in diesem Jahr eine großangelegte Fahndungs- und Kontrollaktion zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität durchgeführt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Polizeibeamter sichert Spuren nach einem Einbruch
Symbolbild

„Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit nehmen die Wohnungseinbrüche wieder zu. Mit unseren großangelegten, länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktionen machen wir den Einbrechern das Leben schwer – und senden eine glasklare Botschaft: Wohnungseinbruchsdiebstahl lohnt nicht. Durch akribische Ermittlungsarbeit, einen hohen Fahndungs- und Kontrolldruck und gemeinsamen länderübergreifenden Aktionen machen wir Einbrechern in Baden-Württemberg das Leben schwer. Gerade den Wohnungseinbruch bekämpfen wir seit einem knappen Jahrzehnt ganz entschieden, denn er kann Menschen nachhaltig traumatisieren und in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigen. Mit der länderübergreifenden Zusammenarbeit gehen wir seit Jahren erfolgreich gegen diese kriminellen Banden vor. Und das mit Erfolg – allein in diesem Jahr konnten wir 533 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten feststellen, 13 Personen vorläufig festnehmen und elf Haftbefehle vollstrecken. Daneben nutzen wir aber auch jede Gelegenheit, um über die Gefahren von Wohnungseinbrüchen zu informieren und zu sensibilisieren, wie man sich schützen kann. Das alles zeigt Wirkung: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist seit dem Jahr 2015 von 12.255 auf 5.286, also um über 60 Prozent zurückgegangen. Und rund die Hälfte der erfassten Fälle scheitern bereits beim Versuch, in Wohnungen einzubrechen. Hier lassen wir nicht nach und sorgen weiterhin mit Nachdruck dafür, unser Land ein weiteres Stück sicherer zu machen“, so der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

In diesem Jahr fanden die Schwerpunktaktionen zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität im Zeitraum vom 22. Oktober bis 4. November 2025 statt. Hierzulande waren 1.242 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz, die 5.738 Personen, 3.513 Fahrzeuge sowie 3.443 Dokumente an 30 Örtlichkeiten überprüften. Im Ergebnis stellten die Beamtinnen und Beamten 533 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Überdies führten die Fahndungsmaßnahmen zur vorläufigen Festnahme von 13 Personen und der Vollstreckung von elf Haftbefehlen.

Kooperationsvereinbarung

Die im Juni 2016 von Innenminister Thomas Strobl getroffene Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung der Wohnungseinbruchkriminalität sieht jährliche gemeinsame Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen vor. Der Fokus der Kontrollen liegt dabei nicht ausschließlich auf Wohnungseinbruchdiebstählen, vielmehr verfolgen die Sicherheitsbehörden einen ganzheitlichen Ansatz, um auch die Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität und anderen Phänomenbereichen zu garantieren und so die Sicherheit der Menschen zu verbessern.

Zahl der Wohnungseinbrüche weiterhin auf niedrigem Niveau

Im Jahr 2024 wurden 5.286 Wohnungseinbruchdiebstähle in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst – das entspricht etwa dem Vorjahresniveau (2023: 5.204). Die Anzahl der Wohnungseinbrüche ist weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre mehr als halbiert. Gleichzeitig scheiterten im letzten Jahr 46,3 Prozent der Einbrüche. Das bedeutet, dass die Täterinnen und Täter in beinahe der Hälfte aller Fälle nicht über das Versuchsstadium hinauskamen. Viele Einbrüche können durch richtiges Verhalten, Sicherungstechnik und eine aufmerksame Nachbarschaft verhindert werden.

Weitergehende Informationen für Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema Einbruchschutz finden Sie hier:

Polizeiliche Kriminalprävention: Sichern Sie Ihr Zuhause!

K-Einbruch

Weitere Meldungen

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg