Coronavirus

Maskenmuffel haben in Bus und Bahn keinen Platz

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Coronavirus Maskenmuffel haben in Bus und Bahn keinen Platz

Zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr setzt das Verkehrsministerium auf deutliche Hinweise und verstärkte Kontrollen. Seit 1. Juli können Bußgelder von bis zu 250 Euro verhängt werden, wenn der Mund- und Nasenschutz nicht getragen wird.

Um weiter steigende Infektionszahlen mit dem Coronavirus zu verhindern, setzt das Verkehrsministerium verstärkt den Fokus auf die Einhaltung der Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). „Statt Sorglosigkeit brauchen wir jetzt eine zweite Welle der Achtsamkeit und Verantwortung in der Gesellschaft. Eine Mehrheit der Fahrgäste trägt Maske und schützt damit andere. Einzelne aber weigern sich oder gehen nachlässig damit um. Wir wissen von vielen Reisenden, dass sie darüber besorgt sind. Maskenmuffeln und Verweigerern muss klar sein, dass sie ein Bußgeld von bis zu 250 Euro riskieren“, erklärte Verkehrsminister Winfried Hermann anlässlich eines Pressetermins am Stuttgarter Hauptbahnhof. Gemeinsam mit Martin Selig, Regionalleiter DB Regio, brachte Hermann erste rote Warnhinweise auf die Türen der bwegt-Fahrzeuge, die darauf hinweisen, dass in den Zügen, aber auch an den Bahnstationen das Tragen eines Mund- und Maskenschutzes verpflichtend ist.

Warnhinweise und verstärkte Kontrollen in den Zügen

Zur Durchsetzung der Maskenpflicht kündigte der Verkehrsminister zudem verstärkte Präsenz vor Ort an. „Gemeinsam mit der Polizei und den Verkehrsunternehmen werden wir Schwerpunktkontrollen in den Zügen durchführen. Ich habe die Eisenbahnunternehmen zudem gebeten, die Zahl des Sicherheitspersonals in den Zügen zu erhöhen“, so der Verkehrsminister.

„Es sind nur wenige, die sich weigern, eine Maske zu tragen, aber gegen diese Minderheit gehen wir als DB zusammen mit Polizei und Politik konsequent vor – zum Schutz unserer Fahrgäste und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Außerdem setzen wir weiter auf breite Prävention und Information, so wie heute bei diesem Termin“, erklärt DB-Regionalleiter Martin Selig.

Bußgelder bis 250 Euro möglich

In Baden-Württemberg können seit dem 1. Juli Behörden vor Ort Bußgelder von bis zu 250 Euro verhängt werden, wenn der Mund- und Nasenschutz nicht getragen wird. „Das ist manchen Fahrgästen offensichtlich nicht klar“, erklärte Hermann. „Die Maske muss von allen wieder als wichtig wahrgenommen werden. Zusammen mit Abstand und den Hygieneregeln können wir Corona-Infektionen verhindern“, verdeutlicht Hermann.

Auch über die Social-Media-Kanäle der Landesmarke bwegt wird mit Filmen und Posts auf die Maskenpflicht im ÖPNV hingewiesen.

Instagram: Video „Maskenpflicht"

Youtube: Video „Maskenpflicht"

Auch einfache Masken helfen

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Polizisten kontrollieren ein Auto.
Verkehrssicherheit

Autoposerszene bundesweit im Fokus

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Bescheidübergabe am 31. März 2026
Wirtschaft

Land stärkt Automotive-Standort im Rems-Murr-Kreis

Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Forst

Forstliches Gutachten 2024 Baden-Württemberg

Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

Grundlage für Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

Ehrenamtskarte Baden-Württemberg
Bürgerengagement

Neue Angebote bei Ehrenamtskarte

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Straßenbau

500 Millionen Euro für Straßenerhalt im Land

Bauarbeiter laufen in Stuttgart an Neubauten der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) vorbei. (Foto: © dpa)
Wohnraumförderung

Bau von 3.367 Sozialwohnungen bewilligt

Gruppenbild mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (vorne, Mitte) und den Ordensprätendentinnen und Ordensprätendenten
Auszeichnung

Verdienstorden des Landes an 27 verdiente Persönlichkeiten

Titelseite der Broschüre Roadmap Antidiskriminierung „Stark gegen Diskriminierung – Unser gemeinsamer Weg“
Antidiskriminierung

Roadmap Antidiskriminierung 2026 bis 2030 veröffentlicht

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab.
Medizinische Versorgung

Bericht zur anonymen Kranken­behandlung veröffentlicht