Industrie 4.0

Leuchtturmprojekte für die Produktion der Zukunft ausgezeichnet

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100 Orte für Industrie 4.0. (Bild: Martin Storz)

Im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ hat das Land 15 Digitalisierungslösungen ausgezeichnet, die Unternehmen und Einrichtungen erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen.

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat die aktuellen Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Insgesamt wurden 15 Digitalisierungslösungen prämiert, die Unternehmen und Einrichtungen erfolgreich im Betriebsalltag umsetzen. „Die prämierten Lösungen zeigen den Pioniergeist Baden-Württembergs bei der Umsetzung von zukunftsweisenden Technologien wie der Künstlichen Intelligenz“, sagte Schütz im Rahmen der Verleihung.

Innovationen zum Anfassen

„Mit der Preisverleihung zeichnen wir Innovationen zum Anfassen aus. Wir wollen Lösungen aus Baden-Württemberg, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Industrie 4.0-Pionieren bietet sich somit die Chance zur Anerkennung ihrer Leistung und anderen Unternehmen eine breite Basis von Anwendungsfällen zur Inspiration“, sagte Schütz. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen. Industrie, Mittelstand und Start-ups in Baden-Württemberg sind auf dem besten Weg in die digitalisierte Zukunft“, so die Staatssekretärin.

Mit dem aktuellen Themenfokus „Künstliche Intelligenz“ prämiert der Wettbewerb Lösungen, die in der Unternehmenspraxis bereits Einzug gefunden haben. KI-basierte Technologien und Anwendungen bieten Unternehmen sowohl die Chance, neue Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt anzubieten, als auch entwickelte Lösungen in die eigenen Prozesse zu implementieren. Auch Preisträger aus anderen Themenbereichen der Industrie 4.0 wurden im Rahmen der diesmaligen Preisverleihung ausgezeichnet.

Die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ sucht mit dem Wettbewerb nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0.

Die ausgezeichneten Unternehmen und Organisationen

AZO GmbH & Co. KG     Smarte Saugförderung von Rohstoffen     Osterburken 
Engineering Data Intelligence KI-angewandte Entscheidungsmodelle für eine hohe Prozessqualität Pfinztal
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB Künstliche Intelligenz in der Smart Factory Karlsruhe
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft KI-basierte Lösung zum Erkennen und Greifen von Objekten Karlsruhe
Single Temperiertechnik GmbH Intelligente Überwachung von Temperiergeräte Hochdorf
TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG Vollautomatisierte Fertigungszelle mit Selbstoptimierung Ditzingen
SICK AG Single Item Verification für einen effizienten Sortierprozess Waldkirch
SICK AG Kontaktloses Body Positioning System für die Produktion Waldkirch
asvin GmbH Smartes Monitoring zur Prävention von Cyberangriffen Stuttgart
FORCAM GmbH IIoT-Plattform für die datengestützte, intelligente Fertigung Ravensburg
Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnik und Automatisierungstechnik IPA
Planspiel Digitalisierung - Industrie 4.0 spielerisch erleben Stuttgart
i4.0 Simon Wotton Industrie 4.0-Box – universelle Lösung zur Vernetzung von Industriemaschinen Geislingen an der Steige
imsimity GmbH

Produktionsabläufe virtuell erleben

St. Georgen
Neohelden GmbH Neo, der digitale Assistent zur Steuerung von IT-Systemen und Maschinen Karlsruhe
Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG Das handfreie Assistenzsystem für die Montage Stuttgart

Die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Mit der heutigen Auszeichnung wurden in zehn Prämierungsrunden bislang insgesamt 168 Unternehmen, Institute und andere Organisationen ausgezeichnet. Die prämierten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde und eine Glasplakette, die am Unternehmensstandort angebracht werden kann. Zudem werden die Preisträger auf der Internetseite der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ präsentiert. Aufgrund des hohen Zuspruchs wird der 100 Orte-Wettbewerb mit Fokus auf einzelne Themenschwerpunkte fortgesetzt. Seit April 2019 sucht der Wettbewerb Lösungen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Die Netzwerkinitiative „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ will Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik bündeln, alle wesentlichen Akteure vernetzen und durch innovative Transferangebote den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 begleiten. Vor kurzem feierte sie ihr 5-jähriges Jubiläum mit einem Festakt in Stuttgart. Als Sprecher steht der „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ Dr. Manfred Wittenstein (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wittenstein AG) vor. Die Koordinierungsstelle ist beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt.

Die mehr als 50 Partnerorganisationen der Allianz – Unternehmen, Kammern, Verbände, Cluster, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Sozialpartner – wollen Baden-Württemberg als weltweit führende Region für Industrie 4.0-Technologien ausbauen. Kleine und mittlere Unternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sollen in besonderem Maße von der Allianz profitieren.

Allianz Industrie 4.0: 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerium: Bilder der Preisverleihung

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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