Ernährung

Landesweite Aktionstage zum EU-Schulprogramm

Mit dem Schulprogramm der Europäischen Union erfahren Kinder mehr über die Herkunft von Lebensmitteln und was gesunde Ernährung bedeutet.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
EU-Schulprogramm

„Das Schulprogramm der Europäischen Union (EU) ermöglicht es unseren Kindern, den Geschmack von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten bereits in jungen Jahren zu entdecken. Mit diesem Programm fördern wir die Gesundheit unserer Kinder und die Ernährungsbildung in den Kitas und Schulen. Ich bin beeindruckt von den kreativen Aktionen, die die Schüler und Lehrer der Lindenschule Gerlachsheim für den heutigen Aktionstag vorbereitet haben. Die Schülerinnen und Schüler gestalten Brotgesichter und Gemüsespieße oder mixen frische Smoothies. Die Mischung aus interaktivem und spielerischem Lernen zu den Themen Obst, Gemüse und Milch ist ein perfektes Beispiel dafür, wie moderne Ernährungsbildung funktioniert und Spaß machen kann", sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, am Montag, 30. Juni 2025, bei seinem Besuch der Lindenschule Gerlachsheim in Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis anlässlich des Hauptevents der landesweiten Aktionstage des EU-Schulprogramms.

Aktionstage rund um Obst, Gemüse und Milch

Die jährlich stattfindenden, landesweiten Aktionstage stellen eine Besonderheit der Umsetzung des EU-Schulprogramms in Baden-Württemberg dar. Im ganzen Land finden in den teilnehmenden Einrichtungen verschiedene Aktionen rund um die Themen Obst, Gemüse und Milch beziehungsweise Milchprodukte statt.

Das Landeszentrum für Ernährung (LErn-BW) und die Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung unterstützen die teilnehmenden Einrichtungen mit vielfältigen Bildungsangeboten und Informationsmaterialien sowie Anregungen und Umsetzungsideen für die Gestaltung eines Aktionstages.

„Die Ernährungsbildung unserer Kinder ist mir ein wichtiges Anliegen. Durch das EU-Schulprogramm können sie nicht nur eine Extraportion Obst, Gemüse oder Milch und Milchprodukte von regionalen Lieferantinnen und Lieferanten erhalten, sondern auch die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung mit regionalen und bio-regionalen Lebensmitteln kennenlernen. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Beteiligten, deren Engagement es ermöglicht, dass unsere Kinder von diesem Programm profitieren können“, betonte Minister Hauk.

Ernährungsstrategie Baden-Württemberg

Das Thema Ernährungsbildung spielt in Baden-Württemberg immer schon eine sehr wichtige Rolle. Der erste Leitsatz der Ernährungsstrategie Baden-Württemberg betone, Ernährungswissen für alle weiterzugeben sowie die Ernährungsinformation und -bildung landesweit für alle zu stärken. „Damit untermauern wir die große Bedeutung, die wir der Ernährungsbildung beimessen. Mit unserer neuen Dachmarke ,Das ganze Land zu Tisch. Gute Ernährung für Baden-Württemberg‘ geben wir diesem Anliegen eine noch bessere Sichtbarkeit und wollen möglichst viele, insbesondere junge Menschen, mit wichtigen Informationen über gesunde und ausgewogene Ernährung erreichen“, sagte Minister Hauk.

EU-Schulprogramm

Das EU-Schulprogramm wird in Baden-Württemberg seit dem Schuljahr 2017/18 umgesetzt. Ziel des Programms ist es, Kindern zu vermitteln, dass Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. Im Schuljahr 2024/25 nehmen fast 5.500 Grundschulen und Kindertageseinrichtungen mit rund 481.000 Kindern teil. Ergänzend zu der regelmäßigen Verteilung von Obst, Gemüse und Milch sowie Milchprodukten von regionalen Lieferantinnen und Lieferanten stellt die pädagogische Begleitung eine wichtige Säule des EU-Schulprogramms dar. Neben den landesweit stattfindenden Aktionstagen des EU-Schulprogramms wird die pädagogische Begleitung in Baden-Württemberg auch durch die Landesinitiative BeKi – Bewusste Kinderernährung unterstützt.

Weitere Meldungen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Frau bedient die Smartphone-App eines Onlinehändlers. (Foto: © dpa)
Marktüberwachung

Mehr Schutz bei Online-Einkäufen

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Schmeck den Süden
Ernährung

Genussführer 2026 vorgestellt

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Forschung

Baden-Württemberg tritt Allianz zur Fusionsforschung bei

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Justiz

Bund und Länder vereinbaren bundeseinheitliche Justizcloud

Grafik mit dem Schriftzug Schule@BW - lernen - lehren - kommunizieren
Digitalisierung

Kooperation bei digitalen Bildungsplattformen zeigt Erfolge

Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab. (Bild: picture alliance/Thomas Warnack/dpa)
Landwirtschaft

Land fördert Unterstützungsnetzwerk für Land- und Weinwirtschaft

Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seiner Ansprache zum Jahreswechsel 2025/2026, im Hintergrund die Villa Reitzenstein, rechts im Bild die Baden-Württemberg-Fahne.
Neujahrsansprache

Gemeinsam entsteht Zuversicht

Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)
Armutsbekämpfung

EU und Land gemeinsam gegen Kinder- und Jugendarmut

Eine Hand hält ein Leerrohrbündel mit Glasfaserkabeln eines Breitband-Versorgers. (Foto: © dpa)
Digitalisierung

Neuer Rekord in der Breitbandförderung