Hochschulen

Landeslehrpreis und Preis für offene Wissenschaft verliehen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ministerin Bauer mit allen Preisträgern. (Bild:Jan Potente / Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg)

Mit dem Landeslehrpreis 2019 wurden Lehrende an den Hochschulen des Landes für ihre innovativen und kreativen Ansätze in der Lehre ausgezeichnet. Der Preis für offene Wissenschaft zeichnet ein Projekt aus, das in die Gesellschaft nachhaltig wirkt.

Unter dem Motto „Lehre – Leistung – Lob“ hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer den Landeslehrpreis 2019 verliehen. „Heute geht es um die vielen Lehrenden, die unsere Studierenden täglich mit in neue Wissenswelten nehmen. Sie begeistern mit ihren innovativen und kreativen Ansätzen in der Lehre und bilden die nächste Generation akademisch aus - ob für die Wissenschaft oder für das Berufsleben“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise an 20 Personen vergeben: Mit fünf Preisen werden besondere Lehrpersönlichkeiten und -konzepte an den Universitäten Freiburg und Tübingen, an der Pädagogischen Hochschule Weingarten mit der Hochschule Reutlingen, an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Karlsruhe, an der Hochschule der Medien Stuttgart und an der DHBW Studienakademie Heilbronn ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 50.000 Euro. Der Preis für offene Wissenschaft ist ebenfalls mit 50.000 Euro dotiert und zeichnet ein Projekt aus, das in die Gesellschaft nachhaltig wirkt.

Hervorragende Konzepte mit praxis-orientierten Beiträgen für Lehre und Gesellschaft

„Forschungsbezug, Berufsbefähigung, Digitalisierung und neue Technologien - das sind nur einige Stichworte, mit denen unsere Lehrenden täglich vor neue Herausforderungen gestellt werden. Die nächste Generation von Lehrenden und Fachkräften soll nicht nur hervorragend fachlich gebildet sein, sondern auch ermutigt werden, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Unsere Preisträgerinnen und Preisträger haben diese Herausforderung angenommen und sie mit hervorragenden Konzepten umgesetzt, die praxisorientiert einen Beitrag für Lehre und Gesellschaft leisten. Ich bin stolz, dass wir in Baden-Württemberg so viele engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Dieses Jahr wird zum ersten Mal ein Sonderpreis, der Preis für offene Wissenschaft, vergeben, der ein Projekt würdigt, das Wissenschaft und Bürgergesellschaft in vorbildlicher Weise verbindet. „Wissen muss auch in der Gesellschaft ankommen und einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Durch den Transfer in die Zivilgesellschaft und im Dialog mit der Bürgergesellschaft wird Wissen erst relevant und schafft Fortschritt“, so Bauer.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise an 20 Personen vergeben:

  • Universitäten: Julia Gurol und Ingo Henneberg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Alexander Kobusch, Dr. Thomas Nielebock, Natalie Pawlowski, Dr. Gabi Schlag, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, für hochschulübergreifende Ringseminare zum Thema Friedens- und Konfliktforschung
     
  • Pädagogische Hochschulen: Dr. Martin Binder, Markus Reiser, Debbie Schwefer und Prof. Dr. Holger Weitzel, Pädagogische Hochschule Weingarten, und an Monika Hennig und Prof. Dr.-Ing. Eckhard HennigHochschule Reutlingen, für das gemeinsame Projekt „StartLearnING – Frühzeitige Förderung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen für Lehramtsstudierende, Lehrkräfte und Schüler*innen“
  • Kunst- und Musikhochschulen: Prof. Dr. Christina Griebel, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, für das Projekt „outside: Kunststudierende kooperieren mit Wohnungslosen“
  • Hochschulen für angewandte Wissenschaften: Prof. Dr. Simon Wiest, Hochschule der Medien Stuttgart, für das Projekt „ENIGMA R.D.E“ im Studiengang Audiovisuelle Medien
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW): Prof. Dr. Carsten Kortum, Prof. Dr. Ralph Scheubrein, DHBW Studienakademie Heilbronn, für die Lehrfirma Culinary Coffee
  • Preis für offene Wissenschaft: Dr. Elisabeth Maué, Universität Konstanz, Barbara Ette, Landkreis Konstanz, Paul Glaßner, Beschäftigungsgesellschaft Landkreis Konstanz gGmbH, und Jan Vollmar, IHK Hochrhein-Bodensee für das Projekt „TASK – Tandems von Auszubildenden und Studierenden im Landkreis Konstanz“

Wissenschaftsministerium: Informationen zu den Preisträgern (PDF)

Wissenschaftsministerium: Landeslehrpreis

Weitere Meldungen

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Landessieger von „Jugend debattiert“ stehen fest (Bild: Kultusministerium Baden-Württemberg)
Schule

Siegerinnen und Sieger von „Jugend debattiert“ gekürt

Wort-Bild-Marke der Innovationsallianz Baden-Württemberg
Innovation

Land stärkt Innovationsallianz mit über 40 Millionen Euro

Quantum for all
Quantenforschung

Weitere 4,5 Millionen Euro für Graduiertenschule

Wanderer gehen bei Reichelsheim durch den herbstlichen Odenwald (Hessen).
Forst

KI unterstützt Waldmanagement im Klimawandel

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Gewinnerteam Regional Cup Tübingen
Start-up BW

ELASTheal gewinnt den Regional Cup Tübingen

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Polizei mit BW-Wappen
Polizei

Neuer Studienjahrgang startet an der Hochschule für Polizei

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Wirtschaft

Land fördert innovatives Verfahren für klimaneutrale Produktion

Ein Student im Praktischen Jahr am Universitätsklinikum Heidelberg spricht mit einem Patienten.
Gesundheitsberufe

Neuer Weg ins Medizinstudium startet

von links nach rechts: Herr Knödler von der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Hall, Justizministerin Marion Gentges und Herr Mack von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Justizvollzugsbeamte im Land

Icon eines Gesetzbuches mit aufgedrucktem Paragrafenzeichen.
Verkehr

Landesmobilitätsgesetz macht gute Mobilität einfacher

Ministerin Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern 2026. V.l.: Manuel Riedlinger, David Maihöfer, Ministerin Nicole Razavi MdL, Annika Bauer, Johannes Martin Schöckle und Salome Cynthia Schwarz.
Städtebau

Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister verabschiedet