Klimaneutralität

Land fördert „Roadmap Klimaneutrale Produktion“

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Monteurin arbeitet im Werk zwei des Automobilzulieferers ZF Friedrichshafen an einem Getriebe für Lastwagen, das ZF Traxon heißt. (Bild: © picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Das Wirtschaftsministerium fördert die Erstellung einer „Roadmap Klimaneutrale Produktion“. Damit soll aufgezeigt werden, wie der Weg zur Klimaneutralität für die Unternehmen im Land zu einer Erfolgsgeschichte werden kann. Das Land unterstützt die Unternehmen, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.

Das Wirtschaftsministerium fördert die Erstellung einer „Roadmap Klimaneutrale Produktion“. Dies gab Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart bekannt. Mit der Roadmap soll aufgezeigt werden, wie der Weg zur Klimaneutralität für die Unternehmen im Land zu einer Erfolgsgeschichte werden kann. Für die Erstellung sind Fördermittel in Höhe von rund 450.000 Euro vorgesehen. Die Projektumsetzung soll bis Ende 2023 durch die Umwelttechnik BW GmbH erfolgen.

Klimaschutz zu einer Erfolgsgeschichte machen

„Klimaschutz und Wirtschaft sind die zwei Seiten einer Medaille. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Wir wollen den Klimaschutz und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung daher gemeinsam voranbringen. Als innovativer Wirtschaftsstandort haben wir beste Voraussetzungen, um den Klimaschutz zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Gleichzeitig sind die Unternehmen im Land in Sachen Klimaschutz besonders gefordert. Deshalb wollen wir sie mit der Roadmap dabei unterstützen, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Im Rahmen der „Roadmap Klimaneutrale Produktion“ soll die Treibhausgas-Sensibilität der Wirtschaftsbranchen in Baden-Württemberg analysiert, eine umfassende internationale Technologietrendanalyse im Hinblick auf die Treibhausgas-Relevanz mit spezifischen technologischen Trends erstellt und Handlungsempfehlungen insbesondere für die in unserem Land produzierenden Unternehmen abgeleitet werden. „In der Roadmap wird im Dialog mit den betroffenen Akteuren ein Prozess der strategischen Vorausschau initiiert und gestaltet, um damit vor allem dem baden-württembergischen produzierenden Mittelstand einen Überblick über die zu erwartenden Technologietrends zur Verfügung zu stellen. Branchenorientiert sollen die Chancen und Risiken für die eigene Fertigung der Unternehmen sowie die eigene vorgelagerte Wertschöpfungskette im Hinblick auf die anzustrebende Klimaneutralität herausgearbeitet werden“, sagte die Wirtschaftsministerin.

Darüber hinaus würden dem Land konkrete Handlungsoptionen zur Gestaltung der notwendigen Rahmenbedingungen aufgezeigt. „So liefert die Roadmap für das Land auch eine abgesicherte Einschätzung, in welchen Themenfeldern in Zukunft Schwerpunkte in Forschung und Technologietransfer gesetzt werden sollten und welche Unterstützungsangebote dafür entwickelt werden müssen“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Umwelttechnik BW GmbH

Die Umwelttechnik BW GmbH, die Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg, wurde im Jahr 2011 gegründet. Sie trägt zur Stärkung und Förderung des Wirtschafts- und Technologiestandortes in den Bereichen Umwelttechnik, Ressourceneffizienz und GreenTech bei, und ist dabei die zentrale Anlaufstelle für diese Themen im Land. Die Landesagentur betreut insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen, unterstützt bei der Vernetzung von Unternehmen, begleitet Forschung und Entwicklung in den Bereichen GreenTech und Ressourceneffizienz, unterstützt bei der Verbreitung von Öko-Innovationen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Weitere Meldungen

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran

Bescheidübergabe Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS
Künstliche Intelligenz

Zehn Millionen Euro für Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS

Der Gemeinschaftsstand auf der Frankfurter Buchmesse
Kultur- und Kreativwirtschaft

Landesstand auf der Frankfurter Buchmesse

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Mobilstationen machen Verkehrsangebote sichtbarer

Logo von Start up BW
Start-up BW

Gründerwasen 2026 in Stuttgart

Bescheidübergabe am 7. Oktober 2026
Technologie

Innovations- und Transferzentrum für Drohnen und Drohnenabwehr

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Key Visual Wirtschaftsgipfel Afrika
Wirtschaft

Fünfter Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen.
Fußverkehr

15 Kommunen setzen sich für bessere Fußwege ein

Logo er Frauenwirtschaftstage 2026
Gleichstellung

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Hochschulen

Technologische Souveränität bei Künstlicher Intelligenz stärken

Skulpturen von Homer (links) und Aristoteles stehen vor dem Haupteingang des Kollegiengebäude I (KG1) der Universität Freiburg während Menschen dazwischen hindurchgehen.
Forschung

Universität Freiburg erhält Exzellenztitel

Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg für besondere berufliche oder unternehmerische Leistungen, die der baden-württembergischen Wirtschaft dienen.
Auszeichnung

Wirtschaftsmedaille für BeneVit-Gründer Kaspar Pfister

Symbolbild: Eine Studentin liegt bei schönem Wetter auf einer Wiese und liest ein Buch. (Bild: Mohssen Assanimoghaddam / dpa)
Weiterbildung

Zehn Jahre Fachstelle für Grundbildung und Alphabetisierung

Bei der Paneldiskussion „Wie viel Industriepolitik braucht Europa?“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg hat sich die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (links) mit Anna Cavazzini, Estelle Göger, Freya Lemcke und Daniele Pontarollo ausgetauscht.
Industrie

Bessere Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gefordert