Kunst und Kultur

Land fördert hochbegabte Künstlerinnen und Künstler

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Eine Besucherin des Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) geht an einer Video-Installation von Marcel Duchamp vorbei. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)

Das Land fördert acht Künstlerinnen und Künstler sowie ein Künstlerkollektiv mit jeweils sechsmonatigen Residenzstipendien an der Cité Internationale des Arts in Paris.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert mit insgesamt 108.000 Euro acht Künstlerinnen und Künstler sowie ein Künstlerkollektiv mit jeweils sechsmonatigen Residenzstipendien an der renommierten Cité Internationale des Arts in Paris. Die Ateliers des Landes Baden-Württemberg liegen in der von einer französischen Stiftung getragenen Cité. Hier bietet das Land gezielt Stipendienaufenthalte für besonders talentierte Künstlerinnen und Künstler verschiedener Bereiche der Bildenden Kunst an.

„Die außergewöhnlich begabten und qualifizierten Kunstschaffenden aus Baden-Württemberg profitieren von der einzigartigen Atmosphäre an der Cité, die einen exzellenten Rahmen für die internationale Vernetzung und den persönlichen Austausch über die Disziplinen hinweg ermöglicht. Mit dem Aufenthalt in Paris können sie wichtige Impulse und Anregungen für ihre künstlerische Arbeit erhalten, die längerfristig Einfluss auf die weitere Entwicklung haben“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski.

Folgende Künstlerinnen und Künstler wurden für die Stipendien 2022/2023 ausgewählt (alphabetische Reihenfolge):

  • Ann-Josephin Dietz (Stuttgart)
  • Franziska Sophie Geissler (Stuttgart)
  • Anette C. Halm (Reichenbach an der Fils)
  • Shaotong He (Stuttgart)
  • HuM-Collective (Stuttgart)
  • Peco Kawashima (Karlsruhe)
  • Mohammed Laouli (Stuttgart)
  • Judith Friederike Milz (Karlsruhe)
  • Hannah Zenger (Stuttgart)

„Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten spiegelt eine große Vielfalt an Ausdrucksformen und Disziplinen wider, die auch in Beziehung zueinander und im offenen dialogorientierten Umfeld der Cité interessante Interaktionen erwarten lassen“, sagte die Jury.

Die Stipendienauswahl erfolgte durch eine Jury aus fachkundigen Persönlichkeiten des kulturellen Lebens. Der unabhängigen Fachjury gehörten in diesem Jahr an:

  • Dr. Melanie Ardjah (Kunsthalle Göppingen)
  • Hendrik Bündge (Staatsgalerie Stuttgart, bis Januar 2022 Kunsthalle Baden-Baden)
  • Eric Golo Stone (Künstlerhaus Stuttgart)

Cité Internationale des Arts

Die Cité Internationale des Arts wurde 1965 als Stiftung gegründet und verfügt über rund 300 Wohn- und Arbeitsateliers für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Die mitten im Stadtzentrum von Paris angesiedelten Studios bieten Raum zu künstlerischer Arbeit in einem anregenden künstlerischen Umfeld. Die Gelegenheit zu Interaktion und Kooperation eröffnet sich über ein vielfältiges Angebot von Ausstellungen, Konzerten und Open Studios.

Das Land Baden-Württemberg verfügt an der Cité über vier Ateliers, die in den vergangenen Jahren umfassend renoviert wurden. Der Studienaufenthalt beträgt jeweils sechs Monate. Neben der freien Unterkunft in einem Studio erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine monatliche Unterstützung von 2.000 Euro einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten. Außerdem besteht im Anschluss die Möglichkeit einer Ausstellung im Rahmen von „Retour de Paris“, einer vom Ministerium geförderten Ausstellungsreihe des Institut Français Stuttgart, der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe und des Centre Culturel Français Freiburg.

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von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
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