Arbeit

Hoffmeister-Kraut fordert Reform des Arbeitszeitgesetzes

Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert angesichts der wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eine Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Arbeiter in einem Lager.
Symbolbild

Zur aktuellen Diskussion über das Arbeitszeitgesetz sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Der gesetzliche Rahmen ist bislang weitaus enger gefasst als es die europäische Arbeitszeitrichtlinie zulässt und wird so den heutigen Anforderungen der Arbeitnehmer, Berufliches mit Privatem zu verbinden, nicht mehr gerecht. Arbeitgeber können zudem in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten häufig nicht schnell und flexibel genug auf Änderungen des geschäftlichen Umfelds reagieren. Das müssen wir schleunigst ändern. Wir benötigen dringend eine Reform des Arbeitszeitgesetzes.“ Hoffmeister-Kraut verweist auf den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Diese hat sich auf eine Überprüfung des Arbeitszeitgesetzes verständigt, mit dem Ziel, die recht starre tägliche durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen.

Ministerin Hoffmeister-Kraut hat sich bereits mehrfach mit Entschließungsanträgen im Bundesrat für die Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts eingesetzt. Dies betrifft neben der Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit anstelle einer täglichen Höchstarbeitszeit auch die Gestaltung von Ruhezeiten. Die Ministerin betonte: „Gerade wenn Mitarbeiter auch Care-Arbeit zu verrichten haben, werden Arbeitszeiten am späten Abend und frühen Morgen häufig stärker genutzt. Deshalb passt eine starre Regelung von elf Stunden Ruhezeit nicht mehr in die heutige Zeit.“ Die europäische Arbeitszeitrichtlinie lässt hier eine Mindestruhezeit von neun Stunden zu.

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt