Bundeswehr

Gelöbnis der Bundeswehr in Bruchsal

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schloss Bruchsal

Anlässlich des Gelöbnisses von Rekrutinnen und Rekruten vor dem Schloss Bruchsal betonte Innenminister Thomas Strobl die Bedeutung der Bundeswehr für Frieden und Freiheit im Land.

Zum feierlichen und öffentlichen Gelöbnis der Rekrutinnen und Rekruten des ABC-Abwehrbataillons 750 „BADEN“ aus Bruchsal sowie des Luftwaffenausbildungsbataillons aus Germersheim am 9. Juni 2022 vor dem Schloss in Bruchsal sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl:

„Die Rekrutinnen und Rekruten des ABC-Abwehrbataillons 750 ‚BADEN‘ aus Bruchsal und des Luftwaffenausbildungsbataillons aus Germersheim bekennen sich heute zu ihrem staatsbürgerlichen Auftrag, unserem Land treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Sie geloben heute öffentlich, unser Vaterland zu schützen, den Frieden zu sichern, für unsere Verfassung einzutreten und Mitverantwortung für die Freiheit und Würde unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu übernehmen. Dafür danken wir den Rekrutinnen und Rekruten herzlich und sprechen ihnen unsere aufrichtige Anerkennung aus.

Unsere Bundeswehr ist bei den Bürgerinnen und Bürgern tief verwurzelt. Sie ist bei uns im Land gern gesehen, sie ist ein fest integrierter Bestandteil unseres öffentlichen Lebens, unserer Gemeinschaft. Überall in den Standorten im Land haben sich freundschaftliche Beziehungen zwischen Soldatinnen und Soldaten und unserer Bevölkerung sowie zu den Standortkommunen und zur Region entwickelt. Es ist mir wichtig, dass sich die in unserem Land lebenden Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und unserer befreundeten Streitkräfte mit ihren Familien an ihren Standorten in Baden-Württemberg heimisch fühlen.

Auch mir persönlich als stellvertretendem Ministerpräsidenten und Innenminister dieses Landes ist es ein Anliegen, den Soldatinnen und Soldaten meine aufrichtige Wertschätzung entgegen zu bringen. Das ist mir vor allem auch angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine besonders wichtig. Diese für uns alle schreckliche Entwicklung, der völkerrrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, fordert mehr denn je ein klares und entschiedenes Bekenntnis zur Bundeswehr. Wir sehen so deutlich wie nie in den vergangenen Jahrzehnten, wie wichtig die Wehrhaftigkeit der Bundesrepublik Deutschland ist – und wie wichtig damit vor allem auch die Menschen sind, die für unsere Freiheit und für unsere äußere Sicherheit Tag für Tag einstehen. Den Soldatinnen und Soldaten unserer Bundeswehr und unserer befreundeten Streitkräfte habe wir ein Leben in Frieden und Freiheit zu verdanken.

Unser Land braucht junge Menschen, die voller Überzeugung ihren Dienst in den Streitkräften tun. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr übernehmen Verantwortung für unser Land, für den Schutz von Freiheit und von Menschenrechten. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung des Friedens und zur Landes- und Bündnisverteidigung. Haltung, Pflichterfüllung und Opferbereitschaft zeichnen unsere Soldatinnen und Soldaten aus. Ein guter Kamerad und eine gute Kameradin sein, füreinander einstehen, sich auf den anderen verlassen können, das sind gelebte Werte in der Bundeswehr.“ 

Weitere Meldungen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

von links nach rechts: Amtschef Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt Tomas Orschitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges, Leitender Oberstaatsanwalt (sV) Dr. Florian Kienle
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Länderübergreifender Sicherheitstag am 6. Mai

(Foto frei verwendbar, v.l.n.r.): Amtschef Elmar Steinbacher, Präsidentin des Finanzgerichts Baden-Württemberg Dr. Christina Reuss, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL
Justiz

Neue Präsidentin des Finanzgerichts