Wirtschaft

Land präsentiert sich auf Fachmesse für Sicherheit und Verteidigung

Mit einem eigenen Gemeinschaftsstand ergänzt das Land die bereits starke Präsenz baden-württembergischer Unternehmen auf der Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg.

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Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp besucht am 23. Februar 2026 die Fachmesse Enforce Tac in Nürnberg und informiert sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen und Innovationen im Bereich Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.

Verteidigungsfähigkeit gewinnt an Bedeutung

„Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Unsere Verteidigungsfähigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung für unser Land – sicherheitspolitisch und wirtschaftlich. Baden-Württemberg steht zu seiner Verantwortung. Mit unserem Gemeinschaftsstand bündeln wir Kompetenzen, erhöhen die internationale Wahrnehmung unseres Standorts und unterstützen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dabei, neue Märkte und Partnerschaften zu erschließen“, betonte Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, im Rahmen seines Messebesuchs.

Das Land Baden-Württemberg nimmt seine Verantwortung im Zusammenhang mit der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas ernst und setzt in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen: Erstmals präsentiert sich Baden-Württemberg mit einem eigenen Gemeinschaftsstand auf der Enforce Tac. Damit ergänzt das Land die bereits starke Präsenz baden-württembergischer Unternehmen und sorgt für zusätzliche Sichtbarkeit des Standorts auf internationaler Bühne.

Führende internationale Fachmesse für innere und äußere Sicherheit

Die Enforce Tac ist eine der führenden internationalen Fachmessen für innere und äußere Sicherheit und richtet sich ausschließlich an ein behördliches und militärisches Fachpublikum. Hersteller und Anbieter präsentieren hier modernste Lösungen unter anderem in den Bereichen persönliche Schutzausrüstung, ballistischer Schutz, Optik und Optronik, Sensorik, Kommunikationstechnik, Einsatzfahrzeuge, Drohnentechnologie, IT- und Cyber-Sicherheit sowie Spezialausrüstung für Polizei- und Spezialeinheiten. Die Messe gilt als wichtige europäische Plattform für den Austausch zwischen Industrie, Sicherheitsbehörden und Streitkräften und findet jährlich im Messezentrum Nürnberg statt.

Baden-Württemberg verfügt über ein breit aufgestelltes und leistungsfähiges Sicherheits- und Verteidigungsportfolio. Das Land ist ein bedeutender Standort für wehrtechnische Schlüsseltechnologien, insbesondere in den Bereichen Fahrzeugtechnik, geschützte Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Sensorik, Optik, Kommunikationstechnologien, Cyber-Sicherheit sowie Künstliche Intelligenz. Neben international tätigen Systemhäusern und Zulieferern prägt vor allem ein innovationsstarker Mittelstand das Profil des Standorts.

Unternehmen aus Baden-Württemberg entwickeln unter anderem hochgeschützte Radfahrzeuge, Antriebstechnologien, Komponenten für militärische Luftfahrzeuge, moderne Gefechts- und Führungsinformationssysteme, sichere Kommunikationslösungen sowie spezialisierte Werkstoffe und Präzisionstechnologien. Ergänzt wird dieses industrielle Portfolio durch eine starke Forschungslandschaft mit leistungsfähigen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Clustern, die an Zukunftsthemen wie autonomen Systemen, unbemannten Plattformen, Cyber-Resilienz und Quantentechnologien arbeiten.

Vernetzung stärken und Innovationskraft bündeln

Zahlreiche Unternehmen aus Baden-Württemberg sind seit vielen Jahren etablierte Aussteller auf der Enforce Tac und prägen mit ihren innovativen Lösungen maßgeblich das Profil der Messe. Der neue Gemeinschaftsstand des Landes schafft hierfür einen zusätzlichen Ankerpunkt, stärkt die Vernetzung untereinander und macht die gebündelte Innovationskraft „made in Baden-Württemberg“ noch sichtbarer.

„Der Gemeinschaftsstand bietet baden-württembergischen Unternehmen eine Plattform, um ihre Technologien, Produkte und Dienstleistungen einem internationalen Fachpublikum aus Behörden, Streitkräften und Sicherheitsorganisationen zu präsentieren. Damit unterstützen wir unser Ziel die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Baden-Württemberg weiter auszubauen und unser Land als leistungsfähigen Partner im Bereich Sicherheits- und Verteidigungstechnologien zu positionieren“, so Rapp weiter.

Mit dem gemeinsamen Auftritt setzt Baden-Württemberg ein klares Signal: Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit sind zentrale Voraussetzungen für Stabilität, wirtschaftliche Stärke und technologische Souveränität in Deutschland und Europa.

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