Innovation

Dänische Delegation besucht Projekte zum Technologietransfer

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Ein Mitarbeiter testet einen Lackierroboter (Bild: © dpa).
Symbolbild

Eine dänische Delegation hat Vorzeigeprojekte zum Technologietransfer in Baden-Württemberg besucht. Erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft sind ein Motor für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.

Der Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Michael Kleiner, empfing am 26. Oktober 2022 im Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA eine Delegation aus Dänemark unter Leitung der dänischen Botschafterin in Deutschland, Susanne Hyldelund.

Mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sprachen Ministerialdirektor Kleiner und Botschafterin Hyldelund darüber, wie wichtig die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entstehung wegweisender Innovationen ist. Im Fokus des Gesprächs stand der Austausch über Rahmenbedingungen und Erfolgsmodelle für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-Württemberg und Dänemark. Dabei wurden auch mögliche Ansätze für eine stärkere Zusammenarbeit erörtert.

Austausch im Hightech-Bereich vertiefen

„Es ist heute wichtiger denn je, dass wir den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb Europas vertiefen und erweitern, gerade auch im Hightech-Bereich. Das heutige Treffen hat einmal mehr gezeigt, dass Dänemark und Baden-Württemberg nicht nur einiges voneinander lernen können, sondern künftig auch enger zusammenarbeiten sollten“, sagte Ministerialdirektor Michael Kleiner.

„Innovation und die Gestaltung von Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sind wichtige Themen. Der heutige Austausch hat gezeigt, dass es viele Überschneidungspunkte und interessante Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Baden-Württemberg gibt, wie beispielsweise im Bereich der Robotik”, sagte Botschafterin Susanne Hyldelund.

Auf starkes Interesse bei den dänischen Experten stieß der 2017 unter Führung des Fraunhofer IPA gegründete „Stuttgarter Technologie- und Innovationscampus S-TEC“. Im S-TEC arbeiten Forschungseinrichtungen aus der Region zusammen mit Unternehmen an Technologien, die für die baden-württembergische Wirtschaft von großer Bedeutung sind, wie etwa Robotik, Künstliche Intelligenz (KI) und Leichtbau.

Land fördert S-TEC mit über 90 Millionen Euro

Mit einem breiten Angebot an Kooperationsmodellen erreicht S-TEC nicht nur traditionell forschungsstarke Großkonzerne, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen und stärkt somit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des baden-württembergischen Mittelstandes. Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert den Aufbau von Kompetenzzentren, Infrastrukturen und Transferprojekten am S-TEC seit 2017 mit über 90 Millionen Euro.

Vertreter der dänischen Delegation erläuterten im Gegenzug die Erfolgsgeschichte des Odense Robotics Cluster. Die Region rund um die Stadt Odense hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem weltweit führenden Standort für die Entwicklung und Produktion hochinnovativer Roboter entwickelt. Die erfolgreiche Vernetzung und Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft spielte hierbei eine entscheidende Rolle und wird kontinuierlich vertieft und weiterentwickelt, auch in andere Regionen Dänemarks.

Weitere Stationen auf der insgesamt zweitägigen dänischen Delegationsreise durch Baden-Württemberg sind der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft in Stuttgart sowie die Karlsruher Forschungsfabrik für KI-integrierte Produktion.

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