Berufsbildung

Land fördert Neubau des Bildungszentrums der IHK Ulm

Das Land unterstützt den Neubau des Bildungszentrums der Industrie- und Handelskammer Ulm mit rund 4,7 Millionen Euro.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bescheidübergabe an die IHK Ulm
Petra Engstler-Karrasch (Hauptgeschäftsführerin IHK Ulm), Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Christoph Schlegel (Vizepräsident IHK Ulm) bei der Übergabe des Förderbescheides

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt den Neubau des Bildungszentrums der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm mit rund 4,7 Millionen Euro. „Kleine und mittlere Unternehmen sind auf qualifizierte und zukunftsorientierte Fachkräfte angewiesen. Deshalb benötigen wir Berufsbildungszentren, die modern ausgestattet sind und Lust auf Lernen wecken. Mit unserer Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und stärken zugleich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, im Rahmen der Übergabe des Förderbescheides an Christoph Schlegel, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ulm, und Hauptgeschäftsführerin Petra Engstler-Karrasch.

Die Landesförderung ermöglicht die Realisierung eines zeitgemäßen Berufsbildungszentrums in der Ensingerstraße 4 in Ulm. Der Neubau setzt die jahrzehntelange Weiterbildungstradition der Region fort – eine Tradition, die bereits 1948 mit ersten beruflichen Qualifizierungsangeboten begann. Heute nehmen jährlich über 4.500 Menschen an Weiterbildungen der IHK Ulm teil. Das Angebot umfasst Tagesseminare, kompakte Kurse, umfangreiche Fortbildungslehrgänge sowie maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen für Unternehmen. Ein großer Teil dieser Formate wird künftig im neuen Haus der Bildung stattfinden.

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf rund 18,7 Millionen Euro. Neben dem Land Baden-Württemberg, das 25 Prozent der Kosten übernimmt, beteiligen sich der Bund mit 45 Prozent und der Träger selbst mit 30 Prozent an der Finanzierung.

Moderne, nachhaltige und zukunftsgerichtete Weiterbildung

Mit dem Neubau schafft die IHK Ulm die Voraussetzungen für eine moderne, nachhaltige und zukunftsgerichtete Weiterbildung. Auf rund 1.800 Quadratmetern Nutzfläche entstehen zwölf zeitgemäß ausgestattete Schulungsräume, die insgesamt bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Platz bieten und eine inspirierende Lernumgebung ermöglichen.

Als zukünftiger „Treffpunkt der Wirtschaft in der Region“ lädt das Gebäude mit seiner transparenten und offenen Architektur zum Austausch ein. Die moderne Gestaltung soll zugleich die Werte der IHK Ulm verkörpern: Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit und architektonische Qualität.

Der Abriss des Bestandsgebäudes ist ab Anfang 2026 geplant; die Fertigstellung des Neubaus wird für das Jahr 2028 erwartet.

Weitere Meldungen

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen