Städtebauförderung

Städtebaumaßnahme „Kernstadt Wertheim“ abgeschlossen

Im Rahmen der städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt Wertheim“ wurden mehr als 200 Wohnungen geschaffen, der Tourismus gestärkt, ein neues Bürgerservice-Zentrum geschaffen und die Mehrzweckhalle energetisch erneuert.

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Das Tauberufer in Wertheim wurde mit Hilfe der Städtebauförderung fußgängerfreundlich umgestaltet.
Die vorbildliche Sanierung der „Alten Münz“ in der Wertheimer Altstadt wurde mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg 2024 gewürdigt.

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt Wertheim“ ist erfolgreich abgeschlossen. Mit rund 8,99 Millionen Euro hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen die Sanierung gefördert. „Wertheim ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Stadt und vor allem ihre Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren. Die Wohn- und Lebensqualität konnte durch die städtebauliche Erneuerung weiter verbessert werden“, erklärte Ministerin Nicole Razavi anlässlich des Abschlusses der Sanierung. 

Die städtebaulichen Förderangebote seien von großer Bedeutung, so die Ministerin: „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Kommunalentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus. Davon profitieren ganz besonders auch das regionale Baugewerbe und das Handwerk.“

237 Wohnungen neu geschaffen oder modernisiert

Beeindruckende 237 Wohnungen konnten mit Hilfe der Städtebauförderung neu gebaut, durch Leerstandbeseitigung oder Umnutzung geschaffen oder modernisiert werden. Ein gelungenes Beispiel ist die Generalsanierung des leerstehenden Gebäudes „Alte Münz“ in der Münzgasse 2, eines der ältesten Gebäude in Wertheim. Eine Interessengruppe von sieben Personen hat das frühere Gebäude der Münzprägeanstalt größtenteils in Eigenleistung über mehrere Jahre generalsaniert und zwei zeitgemäße Wohnungen sowie zwei anmietbare Konferenzräume mit Toiletten sowie Büroräume in den Obergeschossen geschaffen. Im Erdgeschoss ist ein Weinlokal entstanden. Die vorbildliche Sanierung der „Alten Münz“ in der Wertheimer Altstadt wurde mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg 2024 gewürdigt.

Ferner konnte zur Stärkung des Tourismus in der Eichelgasse ein weiterer gastronomischer Betrieb mit fünf Gästezimmern angesiedelt und vier Wohnungen geschaffen werden. Auch dem ehemaligen Hotel „Badischer Hof“ wurde mit Hilfe der Städtebauförderung wieder neues Leben eingehaucht. Unter dem Namen Hotel „Wertheimer Stuben“ bietet es heute neben dem reinen Hotelgeschäft auch ein Frühstücksangebot für Nicht-Hotelgäste an, was sehr gut angenommen wird.

Neues Bürgerservice-Zentrum und energetische Erneuerung der Mehrzweckhalle

Das Gebäude Rathausgasse 9 wurde erworben, generalsaniert und zum Bürgerservice-Zentrum der Stadtverwaltung und Stadtwerken Wertheim umgebaut. Die in die Jahre gekommene Main-Tauber-Halle wurde auf den neuesten Stand gebracht, damit sich die Bürgerinnen und Bürger noch lange an vielen Veranstaltungen in ihrer Stadthalle erfreuen können. 

Abgerundet wurde die umfangreiche Städtebaumaßnahme mit der Verbesserung von Fuß- und Radfahrwegen und dem Bau eines attraktiven Zugangs zum Tauberufer.

Ministerin Razavi sagte: „Die Maßnahme hat eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt Wertheim geschaffen. Ich freue mich, dass unsere Städtebaufördermittel hier viel Gutes bewirken konnten.“

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