Coronavirus

Bundesregierung beteiligt sich an CureVac

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Ein Mann pipettiert in einem Labor des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac eine blaue Flüssigkeit. (Bild: © picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßen die Beteiligung des Bundes an der Tübinger Firma CureVac.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßt den Einstieg des Bundes bei der Tübinger CureVac AG, einem der in der Corona-Forschung weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen. „Ich freue mich außerordentlich über diese gute Nachricht für den Forschungsstandort Baden-Württemberg“, sagte Theresia Bauer. „Mit unserem Landesprogramm für Gründerinnen und Gründer Junge Innovatoren und dem Förderprogramm Biotechnologie haben wir das Tübinger StartUp CureVac seit 2001 schon von den ersten Schritten an unterstützt. Wir sind stolz, dass daraus ein so wertvoller Player geworden ist – der nun auch weiter in unserem Land für die Welt wirken soll. Das Unternehmen forscht nicht nur über Impfstoffe, es ist auch in der Lage, in großem Umfang Impfstoffe zu produzieren.“

Auch Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bezeichnete den geplanten Einstieg des Bundes bei der CureVac AG als starkes und richtiges Signal. „Das ist eine gute Nachricht, ganz besonders auch für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Baden-Württemberg. Mit seiner herausragenden Forschung kann das Unternehmen einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus leisten.“

Investition in wichtige Zukunftstechnologien

Bereits vor Wochen hatte Hoffmeister-Kraut den Bund aufgefordert, alles dafür zu tun, auch in finanzieller Hinsicht, um das Unternehmen im Land zu halten. Die Tübinger Firma arbeitet unter Hochdruck an der Herstellung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus. „Das Beispiel zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, auch einzelbetriebliche Investitionen und Innovationen von Unternehmen fördern zu können. Ich setze mich daher dafür ein, dass wir auch in unserem aktuell diskutierten Konjunkturprogramm des Landes Landesgeld für einzelbetriebliche Investitionen und Innovationen von Unternehmen in die Hand nehmen, die in wichtige Zukunftstechnologien investieren“, so die Ministerin.

„Der von CureVac in Entwicklung befindliche Impfstoff gegen den Coronavirus muss im Erfolgsfall allen Betroffenen weltweit zur Verfügung stehen“, forderte Hoffmeister-Kraut. Im Juni will CureVac erste klinische Studien mit gesunden Freiwilligen starten.

Bundesregierung: 300 Millionen Euro für Biotech-Unternehmen, Pressemitteilung vom 15. Juni 2020

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