Ländlicher Raum

Jährlich drei Millionen Euro für die Naturparke im Land

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gruppenbild mit Staatssekretärin Friedlinde-Gurr-Hirsch (2.v.l.) (Foto: Sebastian Schröder-Esch, Naturpark Südschwarzwald)

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch hat bei der Veranstaltung „Brunch auf dem Bauernhof 2017“ des Naturparks Südschwarzwald die Arbeit der Naturparke für eine gute Regionalentwicklung und für einen nachhaltigen Tourismus im Ländlichen Raum gewürdigt.

„Unsere sieben Naturparke im Land stehen für die vielfältigen Kulturlandschaften im Südwesten. Sie stehen auch für hochwertige regionale Lebensmittel und für Wertschöpfung im Ländlichen Raum. Die Veranstaltungsreihe ‚Brunch auf dem Bauernhof‘ bringt den Menschen die Arbeit unserer bäuerlichen Familienbetriebe auf genussvolle Art näher“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, auf dem Breitnauhof der Familie Schneider in Münstertal (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) bei der Zentralveranstaltung „Brunch auf dem Bauernhof 2017“ des Naturparks Südschwarzwald. Die Arbeit der Naturparke sei wichtig für eine gute Regionalentwicklung und für einen nachhaltigen Tourismus im Ländlichen Raum. Das Land fördere die Naturparke jährlich mit drei Millionen Euro.

Regionale Erzeugnisse im Fokus

„Rund 50 Naturparkmärkte bieten eine riesige Auswahl hochwertiger Lebensmittel aus dem Stall sowie von Feld und Wiese. Entdecken und genießen können die Menschen diese Produkte auch beim beliebten Brunch im Naturpark, zu dem jährlich jeden ersten Sonntag im August Bauernhöfe in allen sieben Naturparken einladen. Dieses Jahr werden in ganz Baden-Württemberg über 60 Höfe teilnehmen“, sagte die Staatssekretärin.

„Immer dann, wenn die Verbraucher in Baden-Württemberg auf Lebensmittel aus heimischer Produktion zurückgreifen, ist das gut für unsere Bauern und gut für unser Land. Diesen Aspekt wollen wir mit unserer breit angelegten Regionalkampagne ‚Natürlich. VON DAHEIM‘ ansprechen“, erklärte Gurr-Hirsch. Das besondere an der Kampagne sei es, dass nicht nur die Produkte, sondern vor allem die Menschen, die sie produzieren, im Mittelpunkt stünden. „Vertrauen hat man, wenn man weiß, wer hinter einer Sache steht. Deshalb sehen wir die Landwirte, ihre Familien und ihre tägliche Arbeit im Zentrum unserer Kampagne“, betonte die Staatssekretärin. Vor diesem Hintergrund passe die Regionalkampagne „Natürlich. VON DAHEIM“ sehr gut zur Arbeit der Menschen in den Naturparken.

Weitere Informationen

Naturparke stellen großräumige Gebiete mit besonderer Erholungseignung oder mit besonderer Bedeutung für die Regionalentwicklung dar. In Baden-Württemberg gibt es sieben Naturparke.

Der Naturpark Südschwarzwald umfasst ein 394.000 Hektar großes Gebiet. Er liegt im äußersten Südwesten Deutschlands und reicht von Herbolzheim und Triberg im Norden bis nach Waldshut-Tiengen und Lörrach im Süden. Im Westen schließt er die Vorbergzone bis Freiburg und Emmendingen ein, nach Osten dehnt er sich bis Donaueschingen und Bad Dürrheim auf der Baar-Hochebene aus. Seit über zehn Jahren fördert der Naturpark Südschwarzwald die regionale Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte, um die Vielfalt und Schönheit des Südschwarzwaldes zu erhalten.

Der „Brunch auf dem Bauernhof“ im Naturpark Südschwarzwald ist eine Veranstaltung des Naturparks Südschwarzwald in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverband Südbaden, dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband und der Landesarbeitsgemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof“.

Naturpark Südschwarzwald: Brunch auf dem Bauernhof

Natürlich. VON DAHEIM

Die Naturparke in Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Gisela Splett mit Patenschaftsurkunde
Vermögen und Bau

Patenschaft für Kronenkranich in der Wilhelma

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

CMT 2026 Tourismustag
Tourismus

Tourismus kann 2025 hohes Niveau halten

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Grüne Woche 2026
Landwirtschaft

Baden-Württemberg bei der Grünen Woche 2026 erleben

Legehennen im Freien (Quelle: dpa).
Vogelgrippe

Verlängerung des Aufstallungsgebots

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Apfelbäume stehen auf einer Streuobstwiese (Foto: dpa)
Streuobst

Streuobstwiesen schützen und genießen

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert