EU-Förderung

Dank Europa sicher über den Rhein

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Rheinbrücke zwischen Gambsheim und Rheinau an der deutsch-französischen Grenze (Foto: © EDF – AIRDIASOL)

Die Rheinbrücke zwischen Gambsheim und Rheinau an der deutsch-französischen Grenze wird intensiv genutzt. Damit jeder auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad gefahrlos die Brücke überqueren kann, soll mit Hilfe von europäischen Fördermitteln von rund 2,9 Millionen Euro eine Umgestaltung erfolgen und ein Fuß- und Radweg angelegt werden.

Vor allem für Familien gelten die Anlagen am Rheinübergang zwischen Gambsheim und Rheinau als attraktives Ausflugsziel. Tausende Besucher werden durch die Schleusen, Wasserkraftwerke und den Stauwehr jährlich angelockt. Das Überqueren des beliebten Grenzübergangs zwischen Deutschland und Frankreich ist zu Fuß und mit dem Fahrrad jedoch nicht immer einfach. Täglich befahren fast 11.000 Autos die nur sieben Meter breite Brücke. Für einen richtigen Bürgersteig und einen sicheren Radweg waren daher bisher kein Platz.

Der Verein Passage 309 und die beiden Anliegergemeinden Gambsheim und Rheinau haben es sich nun zum Ziel gesetzt, durch eine getrennte Führung von Autoverkehr und nichtmotorisiertem Verkehr den Grenzübergang sicherer zu machen. Gleichzeitig möchte man durch den Bau der zusätzlichen Fahrrad- und Fußgängerbrücke umweltfreundliche Mobilitätsformen fördern. Bald sollen die verschiedenen Sehenswürdigkeiten vor Ort, darunter auch eine der größten Fischtreppen Europas, über einen eigens dafür angelegten Radweg erreichbar sein. Dieser soll an beiden Seiten des Rheins an das örtliche Fahrradnetz angeschlossen werden.

Aufwendige Bauarbeiten für ein besseres und nachhaltiges Miteinander

Die Arbeiten des Projekts „PK309 Gesicherter Rheinübergang für Fußgänger und Radfahrer Gambsheim – Rheinau“ erfolgen in vier Bauabschnitten und sollen Ende 2019 abgeschlossen sein.

Fast die Hälfte der Kosten von circa sechs Millionen Euro werden durch europäische Fördermittel des Interreg A Programms Oberrhein finanziert. Denn neben der vielen praktischen und sicherheitstechnischen Verbesserungen fördert das grenzüberschreitende Projekt die Begegnungen und das freundschaftliche Miteinander der deutschen und französischen Bürgerinnen und Bürger entlang des Rheins und lässt uns als Europäer ein großes Stück weiter zusammen wachsen!

Das Interreg Programm Oberrhein V

Ausflugsziel Passage 309

Weitere Meldungen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrats-EU-Ausschusses gewählt

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

Anzeigetafel mit Abfahrtszeiten von Zügen an einem Bahnhof.
Nahverkehr

Neuer Fahrplan für Bus und Bahn

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Klimawandel

Land rüstet sich für Extremwasserereignisse

Regiobahn fährt auf Schienen durch eine grüne Landschaft.
Schienenverkehr

18 Millionen Euro für sichere Schieneninfrastruktur

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Anzeige nach der Karenzzeitregelung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Ein selbstfahrendes Auto des Forschungszentrumes Informatik fährt während der Eröffnung des "Testfelds Autonomes Fahren" in Karlsruhe mit zwei Entwicklern autonom im Straßenverkehr. (Foto: © dpa)
Autonomes Fahren

Land gestaltet Europas Testfelder für autonomes Fahren mit

Beratung Landwirtschaft
Landwirtschaft

Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ wird fortgeführt

Straßenbaustelle an der B31 im Schwarzwald (Bild: © dpa).
Verkehr

Bundesstraße 29 zwischen Urbach und Lorch saniert

Ministerpräsident Cem Özdemir bei seiner Regierungserklärung im Landtag von Baden-Württemberg
Regierungserklärung

„Wir brauchen neuen Mut für eine neue Zeit“

Fluggäste laufen mit ihren Koffern durch ein Flughafenterminal.
Tierseuchen

Keine tierischen Lebensmittel im Reisegepäck

Landtagspräsident Thomas Strobl (links) und Cem Özdemir (rechts) bei dessen Vereidigung als Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Landesregierung

Cem Özdemir ist neuer Ministerpräsident

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit