Wolf

Wolfsnachweis im Zollernalbkreis

Im Zollernalbkreis in der Gemeindeebene von Burladingen wurde ein Wolf durch die Aufnahme einer Wildtierkamera nachgewiesen. Ob sich das Tier noch im Gebiet aufhält oder weitergezogen ist, lässt sich nicht sagen.

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

Im Zollernalbkreis in der Gemeindeebene von Burladingen wurde ein Wolf durch die Aufnahme einer Wildtierkamera nachgewiesen. Ob sich das Tier noch im Gebiet aufhält oder weitergezogen ist, lässt sich nicht sagen.

Am 11. November 2022 lieferte eine Wildtierkamera in der Gemeindeebene von Burladingen ein Foto, das die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt FVA in Freiburg als sicheren Wolfsnachweis (sogenannter C1-Nachweis) bewerten.

Sichere Informationen über die Herkunft, das Geschlecht und die Identität des Wolfes können nur über weitere Nachweise und Untersuchungen gewonnen werden, die aber im Moment nicht vorliegen. Die Frage, ob der Wolf weitergezogen ist oder sich noch im Zollernalbkreis aufhält, kann nicht beantwortet werden.

Im Land leben derzeit drei sesshafte Wolfsrüden

Die betroffenen Gemeinden im Zollernalbkreis liegen außerhalb der beiden Fördergebiete Wolfsprävention. Derzeit leben drei sesshafte Wolfsrüden im Schwarzwald.

Die Verbände der Koordinationsgruppe Wolf sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über das Ereignis informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder Telefon 0761 4018-274.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

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