Justiz

Wolf gratuliert Absolventen zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa (Foto: © dpa)

Justizminister Guido Wolf hat 434 Juristinnen und Juristen zum Bestehen des Zweiten juristischen Staatsexamens gratuliert. Gemeinsam mit der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes, Sintje Leßner, überreichte er die Examensurkunden.

In viele strahlende Gesichter hat Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf am gestrigen Montag in der Stuttgarter Liederhalle geschaut, als er den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Zweiten juristischen Staatsexamens gratulierte. Wolf sagte: „Sie haben eine ausgesprochen fordernde Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Neue Herausforderungen und Chancen liegen vor Ihnen und ich bin mir sicher, dass Sie auch diese beherzt angehen werden. Dafür wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute!“

Guido Wolf gratulierte gemeinsam mit der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts, Sintje Leßner, allen frisch examinierten Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren persönlich zum Examen. Die drei besten Absolventen, die allesamt ihr Referendariat an der Stammdienststelle am Landgericht Heidelberg ableisteten, zeichnete er mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent aus. Das beste Examensergebnis erzielte Dr. Philipp Josef Weiß mit 13,82 Punkten und damit der Note „gut“. Ebenfalls herausragend sind die Ergebnisse des Zweitbesten Dr. Patrick Keinert (13,15 Punkte) und des Drittbesten Raphael Andreas Höll (12,70 Punkte). Justizminister Guido Wolf: „Dass die drei Examensbesten ihr Referendariat alle am Landgericht Heidelberg abgeleistet haben, belegt die hohe Qualität der Juristenausbildung in der Neckarstadt“.

Zweites juristisches Staatsexamen

434 Kandidatinnen und Kandidaten haben das Zweite juristischen Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Die Nichtbestehensquote lag mit rund 7,86 Prozent wiederum deutlich unter dem Bundesdurchschnitt der letzten Jahre, der sich regelmäßig zwischen 14 und 16 Prozent bewegt.

Die Notenstufen des sogenannten Prädikatsexamens („gut“ und „vollbefriedigend“) erzielten 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was einem Anteil von etwas über 20 Prozent entspricht. 191 Absolventinnen und Absolventen (etwa 40 Prozent) schlossen mit der Note „befriedigend“ ab, ein „ausreichend“ erzielten 148 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (rund 30 Prozent).

Weitere Meldungen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

von links nach rechts: Präsidentin des Landesjustizprüfungsamts Sintje Leßner, Lukas Wörner, Dr. Fabian Haller, Paul Schwarz, stellvertretende Leiterin des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Cornelia Iffland
Justiz

Examensfeier 2026 zum Zweiten juristischen Staatsexamen

Ein Neubaugebiet von Weissach
Grundsteuer

Baden-württembergisches Grundsteuermodell bestätigt

Von links nach rechts: Staatssekretär im Ministerium der Justiz und für Migration Siegfried Lorek, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Ministerialdirektorin Gerda Windey
Justiz

Gerda Windey ist neue Ministerialdirektorin

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leiterin der JVA Mannheim Annette Hügle, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Leiter der Abteilung Justizvollzug Martin Finckh
Justiz

Neue Leiterin der Justizvollzugsanstalt Mannheim

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Mosbach Holger Schmitt, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Mosbach

Von links nach rechts: Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration Elmar Steinbacher, Präsident des Landgerichts Stuttgart Till Jakob, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Vizepräsident des Oberlandesgerichts Stuttgart Christoph Haiß
Justiz

Neuer Präsident des Landgerichts Stuttgart

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat