Kriminalität

Wolf fordert verschärfte Bestrafung des Wohnungseinbruchdiebstahls

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Ein kriminaltechnischer Angestellter der Polizei sichert Spuren an einer Eingangstür. (Foto: © dpa)

Justizminister Guido Wolf hat sich im Bundesrat für eine verschärfte Bestrafung des Wohnungseinbruchdiebstahls stark gemacht. Künftig sollen Wohnungseinbruchdiebstähle mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf hat sich im Bundesrat für eine verschärfte Bestrafung des Wohnungseinbruchdiebstahls stark gemacht. Künftig sollen Wohnungseinbruchdiebstähle mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Wolf verwies darauf, dass es sich bei Wohnungseinbrüchen um besonders schwerwiegende Taten handele: „Viele Opfer erleben es als geradezu traumatisierend, wenn in ihren privaten Rückzugsraum eingedrungen wird. Den Betroffenen wird das Vertrauen geraubt, in den eigenen vier Wänden ungestört und vor allem sicher zu sein.“

Wolf weiter: „Der Staat muss Wohnungseinbrüchen mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Ich begrüße es daher sehr, dass der Bund nunmehr die Forderung der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg nach einer Strafverschärfung aufgegriffen hat.“

Abschließend machte Wolf deutlich, dass die Strafverschärfung nur bei einem hohen Strafverfolgungsdruck zum Erfolg führen könne: „Zusammen mit unseren Personalverstärkungen bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Polizei sagen wir mit dieser Strafverschärfung dem Wohnungseinbruchdiebstahl den Kampf an.“

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