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Wochenendbilanz der Polizei

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In Westen gekleidete Polizisten stehen in Reutlingen. (Bild: picture alliance/Silas Stein/dpa)

Es war ein ruhiges Einsatzwochenende für die Polizei in Baden-Württemberg. Nur wenige Verstöße gegen die Corona-Verordnung wurden geahndet, trotz großen Versammlungen in Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe.

„Die Menschen im Land hielten sich am Wochenende an vielen Plätzen auch bis in die Nacht hinein im Freien auf. Es freut mich sehr, dass die Polizei da nur vereinzelt einschreiten und auf die bestehenden Corona-Regeln hinweisen musste. Für mich ein deutliches Zeichen: Die große Mehrheit der Menschen ist sich bewusst, dass wir den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus noch nicht gewonnen haben“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf das vergangene Wochenende.

Besucher hielten sich überwiegend an Coronaregeln

Insgesamt hat die Polizei am Wochenende 16 Versammlungen und Kundgebungen im Land mit mehr als 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begleitet. Lediglich eine der 16 Versammlungen hatte einen Bezug zur Corona-Pandemie. Wo sich größere Personengruppen zum Feiern trafen, wie zum Beispiel im Karlsruher Schlosspark, der Heidelberger Neckarwiese oder der Stuttgarter Innenstadt, blieb es bis auf wenige Ausnahmen ruhig. Den Anweisungen der Polizei leisteten die Feiernden rasch Folge. Insbesondere in Stuttgart, wo am Samstag die „Polit-Parade zum Christopher-Street-Day“ tausende Menschen in die Landeshauptstadt gelockt hatte, hielten sich auch in den Morgenstunden des Sonntags noch viele Feiernde auf. Gegen drei Uhr schickte die Polizei die rund 300 Anwesenden nach Hause. 

Es gilt: testen, testen, testen

„Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen alles dafür tun, dass eine mögliche vierte Welle der Pandemie so flach wie möglich ausfällt. Daher ist es gerade jetzt, wo Wetter und Lockerungen der Corona-Regeln zum Feiern geradezu einladen, umso wichtiger, dass wir die noch bestehenden Corona-Regeln zwingend einhalten. Der Bund hat am Wochenende die Test- und Nachweispflichten für Einreisende völlig zu Recht verschärft. Es wäre wirklich schlimm, wenn Reiserückkehrer das Virus tausendfach in unser Land tragen und die vierte Welle verstärken. Deshalb gilt auch hier: testen, testen, testen. Bereits vor Wochen habe ich vor den Reiserückkehrern aus den Party-Hotspots dieser Welt zu Wasser, zu Lande und aus der Luft gewarnt. Die Landespolizei führt, auch im Grenzgebiet, flächendeckende Kontrollmaßnahmen zur Überwachung der Corona-Verordnung durch und steht bereit, um die Bundespolizei bei der Aufgabe der Grenzkontrollen zu unterstützen“, so Innenminister Thomas Strobl.

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