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Vierter länderübergreifender Sicherheitstag

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Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)

Am 17. September findet der vierte länderübergreifende Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum statt. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland nehmen dabei zusammen Straftaten im öffentlichen Raum ins Visier.

„Verbrechen machen nicht an der Landesgrenze halt. Deshalb habe ich ganz gezielt daran gearbeitet, länderübergreifende Kooperationen im Bereich der Inneren Sicherheit voranzubringen. Mit dem nunmehr vierten länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag wollen wir Straftätern das Leben schwer machen. Die Polizei wird mit abgestimmten Maßnahmen Straftaten im öffentlichen Raum ins Visier nehmen, die das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger besonders beeinträchtigen“, fasst der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl Intention und Ziel des Sicherheitstags zusammen.

Am länderübergreifenden Sicherheitstag nehmen in Baden-Württemberg Einsatzkräfte aller 13 regionalen Polizeipräsidien, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Landeskriminalamts teil. Laut Innenminister Strobl ist das eine klare Ansage an Straftäter: „Die Sicherheit im öffentlichen Raum ist definitiv Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit. Gemeinsam mit Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland habe ich hierfür erfolgreiche Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Da Kriminalität länderübergreifend ihr Unwesen treibt, bekämpfen wir Straftaten auch grenzüberschreitend. Wir werden den Weg unserer bewährten länderübergreifenden Sicherheitspartnerschaft entschlossen weitergehen“, so Innenminister Thomas Strobl, der derzeit auch Vorsitzender der Innenministerkonferenz ist.

Länderübergreifende Kooperationsvereinbarung ist eine Erfolgsgeschichte

Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnet die länderübergreifende Kooperationsvereinbarung als Erfolgsgeschichte. „Mehr Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen ist für die Bayerische Polizei ein Kernanliegen", betonte Herrmann. „Der länderübergreifende Sicherheitstag ist ein wichtiger Baustein, die gemeinsame Fahndungs- und Ermittlungsarbeit weiter zu verstärken. Stellvertretend für die Bayerische Polizei beteiligt sich in diesem Jahr das Polizeipräsidium Mittelfranken an dem Aktionstag. Die mittelfränkische Polizei plant rund 170 Kontrollmaßnahmen und Präventionsveranstaltungen. Es wird beispielsweise Kontrollstellen an Schnellstraßen, in Parks und an Bahnhöfen geben. Dazu kommen Infostände zu Themen wie 'Callcenter-Betrug' und 'Einbruchsschutz'. Unterstützt wird die mittelfränkische Polizei von der Bereitschaftspolizei, der Reitergruppe Mittelfranken, der Bundespolizei und vom Zoll. Auch die Bayerische Sicherheitswacht ist eingebunden. Insgesamt werden rund 650 Kräfte im Einsatz sein."

„Seit vielen Jahren arbeiten unsere Sicherheitsbehörden im Rahmen des länderübergreifenden Sicherheitstags erfolgreich zusammen. Neben der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls liegt unser Fokus in diesem Jahr erneut auf der Sicherheit im öffentlichen Raum. Wir werden mit sichtbarer und erhöhter Polizeipräsenz, mit deutlich mehr Kontrollmaßnahmen und Präventionsveranstaltungen in Hessen erneut am Sicherheitstag teilnehmen und damit einen weiteren Beitrag für ein positives Sicherheitsgefühl in unserem Land leisten“, so Hessens Innenminister Peter Beuth.

Kampf gegen nationale und internationale Straftäter

„Gerade für unser Bundesland Rheinland-Pfalz mit seinen Grenzen zu Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland ist die enge Kooperation zentral im Kampf gegen nationale und internationale Straftäter. Ermittlungen müssen länderübergreifend Hand in Hand laufen. Der Sicherheitstag knüpft deshalb auch diesmal im Sinne der ganzheitlichen Strategie länderübergreifend an bisherige gemeinsame Fahndungs- und Ermittlungserfolge an“, so der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz.

Für den Innenminister des Saarlands Klaus Bouillon ist klar: „Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum, in dem sich ein Großteil unseres sozialen und gesellschaftlichen Lebens abspielt, ist ein dauerhafter Schwerpunkt der Arbeit der Polizei des Saarlandes. Sich auch hier sicher zu fühlen, gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Der gemeinsame Sicherheitstag ist eine Gelegenheit, dies mit gezielten, behördenübergreifend abgestimmten Maßnahmen noch zu verstärken und länderübergreifend Schwerpunkte beziehungsweise Signale zu setzen. Im Sinne der gemeinsamen Kooperation wird die Verhinderung und gegebenenfalls Verfolgung von Straßenkriminalität, Gewalt- und Betäubungsmittelkriminalität, aber auch von besonders gefahrenträchtigen Verkehrsdelikten an diesem Tag im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen, ergänzt um entsprechende Präventionsangebote.“

Kooperationsvereinbarung soll Sicherheitsempfinden stärken

Schon 2019 vereinbarten die Innenminister des Landes Baden-Württemberg, des Freistaat Bayern sowie der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland eine länderübergreifende Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum. Ziel ist, das durch Straftaten im öffentlichen Raum erheblich beeinträchtigte Sicherheitsempfinden zu stärken. Hierfür wird durch eine sichtbare Erhöhung der Polizeipräsenz sowie die Bekämpfung von Straftaten und Ordnungsstörungen im öffentlichen Raum das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürgern gesteigert.

Die Durchführung regelmäßiger gemeinsamer Fahndungs- und Sicherheitstage stellt hierbei einen wichtigen Baustein dar. Daneben sorgt ein verbesserter Informationsaustausch dafür, insbesondere überregional agierende Mehrfach- und Intensivtäter verstärkt in den Fokus zu nehmen. Des Weiteren zählen die Zusammenarbeit im Bereich der Kriminaltechnik, deliktsspezifische Präventionskampagnen, der vertiefte Austausch über Möglichkeiten und Chancen der angewandten Sicherheitsforschung sowie eine abgestimmte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den vereinbarten Maßnahmen.

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