Klimaschutz

Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg gehen zurück

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Ein Techniker läuft über ein Dach, auf dem eine Photovoltaik-Anlage montiert wurde. (Bild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Die Treibhausgasemissionen lagen 2019 knapp ein Fünftel unter dem Wert von 1990 und vier Prozent unter den Emissionen von 2018. Das geht aus dem Monitoring-Kurzbericht 2020 zum Klimaschutzgesetz hervor.

Das Umweltministerium hat den Monitoring-Kurzbericht 2020 zum Klimaschutzgesetz (PDF) veröffentlicht. Er beschreibt auf Basis der relevanten Klimaschutzdaten für 2019 die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg.

Die Treibhausgasemissionen betrugen in Baden-Württemberg 2019 etwa 72,2 Millionen Tonnen so genannte CO2-Äquivalente. Dies war der mit Abstand niedrigste Wert seit 1990. Der Ausstoß lag 2019 um 19 Prozent unter dem Wert von 1990 und vier Prozent unter dem Vorjahresniveau (2018).

Auch im Jahr 2019 stammte der größte Anteil der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrsbereich (knapp 33 Prozent), gefolgt von den privaten Haushalten (17 Prozent), der Stromerzeugung (16 Prozent) und der Industrie (12 Prozent).

Abschätzung Treibhausgasemissionen 2020

Erstmals enthält der Bericht auch einen Prognoseteil für das Folgejahr.

Ausgehend von den Angaben des Statistischen Landesamtes hat Baden-Württemberg sein selbst gestecktes Klimaschutzziel im Jahr 2020 erreicht. Begünstigt durch Pandemie-Effekte insbesondere im Verkehrssektor konnte 2020 der Treibhausgasausstoß im Land um weitere gut sechs Millionen Tonnen verringert werden. Er lag damit um 26,8 Prozent niedriger als im Referenzjahr 1990. Ziel war es, gegenüber 1990 den Ausstoß um mindestens 25 Prozent zu senken.

Monitoring-Kurzbericht 2020 zum Klimaschutzgesetz (PDF)

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