Bioökonomie

Transferzentrum für Industrielle Bioökonomie in der Region Biberach

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Transferzentrum für Industrielle Bioökonomie (TIB)

In der Region Biberach wurde ein Transferzentrum für Industrielle Bioökonomie gegründet. Damit setzt das Land einen neuen Impuls für die Zukunft der Wirtschaft und für mehr Klimaschutz.

„Wenn wir unser Klima langfristig und nachhaltig schützen wollen, müssen wir unseren Kohlenstoffdioxid(CO2)-Ausstoß deutlich reduzieren, die erdölbasierte Wirtschaft umbauen und in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft einsteigen. Wir wollen fossile Kohlenstoffe durch regenerative Kohlenstoffe ersetzen. Ein wichtiger Schlüsselbereich für diese notwendige Transformation ist die Industrielle Bioökonomie, die in der Region, im Ländlichen Raum neue Arbeitsplätze schafft und auch den Grundstein legt für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes von morgen“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), Peter Hauk, am 28. September 2023 anlässlich der Gründung des Transferzentrums für Industrielle Bioökonomie (TIB) in der Region Biberach (Landkreis).

Mit dem RegioWIN 2030 Leuchtturmprojekt TIB werde eine wichtige Drehscheibe für Forschung, Innovation und Wissenstransfer in der industriellen Bioökonomie unterstützt. Das neue Transferzentrum bietet künftig eine Plattform, auf der Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups zusammenarbeiten können, um innovative Lösungen und Produkte zu entwickeln. Zudem spielt es eine wichtige Rolle bei der Schulung von Fachkräften in diesem Bereich und trägt zur weiteren Stärkung der regionalen Wirtschaft bei.

Bedeutender Schritt für die Region Biberach

„Die Gründung dieses Transferzentrums ist nicht nur Ausdruck herausragenden Engagements für eine nachhaltige Zukunft. Das Transferzentrum ist ein bedeutender Schritt für die Region Biberach und Leuchtturm, der über die Region hinaus wirken wird“, sagte Minister Hauk. Man sei davon überzeugt, dass der Industriellen Bioökonomie eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft von morgen zukomme.

Das Transferzentrum wird eng mit bestehenden Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Region zusammenarbeiten und die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen bündeln, um die industrielle Bioökonomie in Biberach und darüber hinaus voranzutreiben.

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