Sicherheit

Start der Fußball-Bundesliga Saison 2023/2024

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Polizeikräfte bei einem Einsatz im Fußballstadion.

Auch in der kommenden Saison wird das erfolgreiche Konzept der Stadionallianzen in bewährter Art und Weise für die Sicherheit bei Fußballspielen sorgen. Andere Bundesländer haben das Erfolgsmodell aus Baden-Württemberg schon übernommen.

„Am 18. August 2023 startet die Fußball-Bundesliga in die neue Saison 2023/2024 – und lässt das Herz der Fans im Land höherschlagen. Denn erstmals seit der Saison 1988/1989 sind wieder vier Mannschaften aus Baden-Württemberg dabei – das ist eine große Freude. Das bedeutet zugleich eine neue, herausfordernde Aufgabe für unsere bewährten Stadionallianzen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum Saisonbeginn der ersten Fußball-Bundesliga.

Mit dem Ende der Corona-Pandemie und der Rückkehr der Fans in die vollbesetzten Fußballstadien haben sich in der vergangenen Saison 2022/2023 nicht nur die Fanszenen, sondern auch die Sicherheitsakteure in den Stadionallianzen in Baden-Württemberg wieder neu aufgestellt.

Länder übernehmen Erfolgsmodell aus Baden-Württemberg

Die Einführung und Entwicklung des Konzeptes der Stadionallianzen in Baden-Württemberg findet bundesweit große Beachtung. Die Länder Niedersachsen und Hessen haben das Erfolgsmodell schon frühzeitig übernommen. Mittlerweile wird es zudem auch in Berlin, Bremen und Sachsen angewandt. Ganz aktuell hat darüber hinaus auch der Freistaat Bayern bekanntgegeben, das in Baden-Württemberg entwickelte Modell auf das gesamte Land Bayern auszurollen.

Zuletzt hatte auch die Studie „Stadionallianzen im Fußball – Aktuelle Bewertung und Perspektiven“ (PDF) der Fachhochschule Potsdam den Erfolg des baden-württembergischen Projekts belegt.

Stadionallianzen erhöhen Sicherheit

„Mit dem Projekt der Stadionallianzen ist es uns gelungen, die Sicherheit bei Fußballspielen zu erhöhen und zugleich weniger Polizeibeamte einzusetzen. Dass nun eine große Anzahl anderer Länder die Idee als Best-Practice-Modell aufgreift, bestätigt unseren strategischen Pioniergeist. Unseren baden-württembergischen Mannschaften wünsche ich viel Erfolg und allen Fans eine vielversprechende, spannende und sichere Runde. Die Polizei Baden-Württemberg wird ihren Teil zu einem sicheren und friedlichen Stadionbesuch beitragen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Seit der Saison 2017/2018 verfolgt das Innenministerium Baden-Württemberg den Ansatz der Stadionallianzen zur Intensivierung einer vertrauensvollen, verantwortungsvollen und effektiven Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsakteuren von Polizei, Kommunen, Vereinen und Fanorganisationen. Durch die enge Zusammenarbeit in den Stadionallianzen konnte die Anzahl der Straftaten und Verletzten reduziert und somit ein sicheres Stadionerlebnis gewährleistet werden. Damit einhergehend reduzierte sich der Sicherheitsaufwand und somit auch insbesondere die Anzahl der eingesetzten Polizeikräfte erheblich.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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