Sicherheit

Achter länderübergreifender Fahndungs- und Sicherheitstag

Mit verstärkten Kontrollen und Fahndungen im öffentlichem Raum findet am 13. Mai 2025 der achte länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheitstag statt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Polizeistreife im Stuttgarter Schlossgarten
Symbolbild

Am 13. Mai 2025 findet der achte länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheitstag zur Bekämpfung der Straftaten im öffentlichen Raum statt. Polizistinnen und Polizisten aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verstärken an diesem Tag ihre Kontrollen und Fahndungen im öffentlichem Raum.

„In Baden-Württemberg legen wir seit langem einen Schwerpunkt auf die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Menschen im Land sollen nicht nur sicher leben, sondern sich auch sicher fühlen. Mit dem achten länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und sagen Kriminellen den Kampf an. Am 13. Mai werden unsere Polizistinnen und Polizisten ihre Kontrollen noch einmal erhöhen und unsere Bürgerinnen und Bürger in ganz Baden-Württemberg mit Präventions- und Informationsständen in Sachen Sicherheit sensibilisieren und beraten. Wir tun alles, damit Baden-Württemberg eines der sichersten Länder bleibt“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zum anstehenden länderübergreifenden Sicherheitstag.

Erhöhung der Polizeipräsenz

Neben den Länderpolizeien beteiligen sich auch die Bundespolizei, der Zoll, die Steuerfahndung, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Vertreter der Justiz und der Ausländerbehörden sowie die französische Polizei an den Maßnahmen zum Sicherheitstag.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann beschreibt die länderübergreifende Zusammenarbeit als Erfolgsgeschichte: „Der Sicherheitstag stärkt unsere gemeinsame Fahndungs- und Ermittlungsarbeit und sorgt für mehr Sicherheit auf Straßen und Plätzen."

Hessens Innenminister Roman Poseck betonte: „Kriminalität macht nicht an den Landesgrenzen halt – unsere Sicherheitsstrategie auch nicht. Der länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheitstag bietet eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden aus den Nachbarländern gezielt gegen Kriminalität vorzugehen. Am 13. Mai 2025 werden Polizistinnen und Polizisten in Hessen mit verstärkten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen auf den Straßen, in Bahnhöfen und an bekannten Brennpunkten Präsenz zeigen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen. Damit liegt dieser länderübergreifende Tag genau auf der Linie unserer Innenstadtoffensive, die ebenfalls auf eine erhöhte Polizeipräsenz setzt. Neben den Sicherheitsmaßnahmen wird auch die Präventionsarbeit beim Fahndungs- und Sicherheitstag eine zentrale Rolle spielen. Umfassende Informationsstände und Beratungsangebote sollen das Bewusstsein für Sicherheitsfragen in der Bevölkerung schärfen. Damit setzen wir ein klares Zeichen: Gemeinsam sagen wir Kriminellen den Kampf an und sorgen so für eine noch effektivere Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum.“

„Straftaten im öffentlichen Raum sind oft besonders spürbar und wirken sich direkt auf das Sicherheitsempfinden der Menschen aus. Deshalb ist der gemeinsame Fahndungs- und Sicherheitstag ein wichtiges Zeichen der engen Zusammenarbeit der Länder – über Landesgrenzen hinweg und gemeinsam mit vielen Partnerbehörden. In Rheinland-Pfalz beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder alle Flächenpräsidien sowie die Wasserschutzpolizei an den vielfältigen Maßnahmen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Kriminalität sichtbar und wirkungsvoll zu bekämpfen, Präsenz zu zeigen und gleichzeitig durch Beratung und Prävention das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Dafür sind beim diesjährigen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag erneut über 700 rheinland-pfälzische Polizistinnen und Polizisten im Einsatz“, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling.

„Sicherheit kennt keine Landesgrenzen. Mit unserer Beteiligung am länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag unterstreichen wir im Saarland unser klares Ziel: Kriminalität im öffentlichen Raum konsequent zu bekämpfen – grenzüberschreitend und gemeinsam mit unseren Partnern. Gerade als Grenzland profitieren wir besonders vom engen Schulterschluss mit den Nachbarländern und internationalen Partnern. Unsere Bürgerinnen und Bürger sollen sich sicher fühlen – auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln“, so Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes.

Sicherheit im öffentlichen Raum stärken

Bei der im Jahr 2019 vereinbarten Kooperation zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie dem Freistaat Bayern zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum findet mindestens einmal jährlich ein länderübergreifender Fahndungs -und Sicherheitstag statt.

Wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken. Neben dem Fahndungs-und Sicherheitstag stehen die sichtbare Erhöhung der Polizeipräsenz sowie ein verbesserter Informationsaustausch im Zentrum der Kooperation. Ergänzende Maßnahmen stellen Präventionskampagnen sowie eine abgestimmte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dar.

Weitere Meldungen

Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

„Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ stärkt Innovation

Übergabe des neuen Dienstgebäudes der Staatsanwaltschaft Ellwangen
Justiz

Neues Dienstgebäude für die Staatsanwaltschaft Ellwangen

Zentrale Vereidigungsfeier der Polizei Baden-Württemberg in der voll besetzten Helios Arena in Villingen-Schwenningen
Polizei

Über 1.100 neue Polizistinnen und Polizisten feierlich vereidigt

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn a.D. Dr. Carsten Witt und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Heilbronn tritt in Ruhestand

von links nach rechts: Präsidentin des Landesarbeitsgerichts Dr. Betina Rieker, Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg a.D. Martin Gremmelspacher, und Amtschefin Gerda Windey
Justiz

Direktor des Arbeitsgerichts Freiburg tritt in Ruhestand

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Das Bild zeigt den neuen Dienststellenleiter der LVT BW Peter Siller frontal im Porträt.
Landesvertretung

Peter Siller neuer Dienststellenleiter der Landesvertretung beim Bund

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken