Städtebauförderung

Sanierungsgebiet „Untermühlaustraße“ in Mannheim abgeschlossen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Arbeiten im Sanierungsgebiet „Untermühlaustraße“ in Mannheim wurden erfolgreich abgeschlossen. (Bild: Stadt Mannheim / Stadtplanungsamt)

Mit Fördermitteln des Wirtschaftsministeriums wurde das Sanierungsgebiet „Untermühlaustraße“ in Mannheim erfolgreich abgeschlossen. Es ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren.

Die Arbeiten im Sanierungsgebiet „Untermühlaustraße“ in Mannheim wurden erfolgreich abgeschlossen. Mit rund 2,28 Millionen Euro Finanzhilfen – darunter rund 1,27 Millionen Euro vom Bund – hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Sanierung gefördert. 

Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung

„Die städtebauliche Erneuerung in der Untermühlaustraße in Mannheim ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren. Durch Modernisierung konnte preiswerter Wohnraum erhalten und das Wohnumfeld attraktiv gestaltet werden. Zum nachhaltigen Erfolg tragen zudem nichtinvestive Projekte im Sanierungsgebiet bei, die den sozialen Zusammenhalt dort fördern“, erklärte Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Abschlusses dieser Sanierung.

Die städtebaulichen Förderangebote seien von großer Bedeutung und hätten vielfältige positive Auswirkungen, so die Ministerin. „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die Stadtentwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, wovon ganz besonders das heimische Handwerk profitiert“, sagte Hoffmeister-Kraut. Wohnraum zu schaffen und zu modernisieren, sei bei der Städtebauförderung von vorrangiger Priorität.

198 Wohnungen konnten grundlegend saniert werden

Im Sanierungsgebiet lagen zahlreiche Gebäude mit Einfachstwohnungen in schlechtem baulichen Zustand, ohne Heizung und mit veralteter sanitärer Ausstattung. Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern im Stadtteil handelt es sich um viele Haushalte, die aufgrund ihres Einkommens nur eine Miete im unteren Preissegment bezahlen können. Mit Hilfe der Städtebaufördermittel war es möglich, insgesamt 198 Wohnungen grundlegend zu sanieren und preisgünstig zu vermieten. Nun ist gewährleistet, dass auch für die am Wohnungsmarkt benachteiligten Gruppen in Mannheim ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann. Zugleich wurde das Umfeld attraktiver gestaltet. So wurde der Abenteuerspielplatz Jugendhaus Erlenhof umgestaltet. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden an der Modernisierung beteiligt und ihre Eigeninitiative gestärkt.

Drei nichtinvestive Projekte im Sanierungsgebiet, die mit insgesamt rund 51.700 Euro Landesfinanzhilfen vom Wirtschaftsministerium gefördert werden, ergänzen die baulichen Investitionen und sorgen dafür, dass die Sanierung nachhaltig erfolgreich ist. Im Jugendhaus Erlenhof, das Anlaufstelle für alle Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren im Quartier ist, werden unter dem Motto „Mitmachen und dabei sein!“ sportliche Angebote und Tanzgruppen gefördert. Mit erlebnispädagogischen Angeboten und Projekten zur Stärkung der handwerklichen Fähigkeiten werden gezielt auch neu zugewanderte Jugendliche und Jugendliche angesprochen. Mit dem Projekt „Urban Gardening“ wird dem Wunsch der Mieterinnen und Mieter der Wohnanlage nach Bewohnergärten Rechnung getragen. Beteiligt sind alle Generationen und Nationalitäten.

Die baulichen und nichtinvestiven Maßnahmen zusammen führten dazu, dass das Zusammenleben im Quartier erheblich verbessert wurde. Mannheim ist insgesamt bei der städtebaulichen Erneuerung sehr aktiv. Es laufen acht Sanierungsgebiete und die Stadt setzt zudem acht nichtinvestive Projekte um, die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden.

Wirtschaftsministerium: Städtebauförderung

Weitere Meldungen

Eine Polizistin löst zur Demonstration einen sogenannten Taser aus.
Polizei

Breiter Praxischeck für den Taser bei der Polizei

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Eine Frau tippt auf einem Tablet. Daneben liegt ein Smartphone.
GesellschaftsReport BW

Vielfältige Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform

Tasten einer beleuchteten Tastatur. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Digitalisierung

Erster erfolgreicher Datenabruf über nationales Datensystem

Freilichtspiele auf einer Treppe
Kunst und Kultur

Land stärkt Festspiele mit zusätzlich 320.000 Euro

Übergabe von Breitbandförderbescheiden
Breitbandausbau

Land unterstützt Breitbandförderung mit über 231 Millionen Euro

Pressekonferenz LKA zu Terrorgram
Sicherheit

Kriminologische Studie zur deutschen „Terrorgramszene“

Kisten mit Gemüse und Obst.
Ernährung

Sechster Förderaufruf für regionale Bio-Produkte

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) überreicht den Sternsingerinnen und Sternsingern eine Geldspende.
Aktion Dreikönigssingen

Kretschmann empfängt Sternsingergruppen

von links nach rechts: Abteilungsleiter „Landwirtschaft" Dr. Konrad Rühl, Ministerialdirektorin Isabel Kling, Minister Peter Hauk und Abteilungsleiterin „Markt und Ernährung“ Petra Mock
Landwirtschaft

Spitzengespräch zu Erzeugerpreisen

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch.
Migration

Landkreis Karlsruhe erfolgreich bei Arbeitsgelegenheiten für Geflüchtete

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Landeswahlausschuss lässt 21 Landeslisten zu

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Modernisierung der Wahlverfahren in der Justiz