Pflege

Rund 1,17 Millionen Euro für Kommunale Pflegekonferenzen

Das Land fördert die Kommunalen Pflegekonferenzen auch in Zukunft. In der dritten Förderrunde wurden in einer ersten Tranche Anträge von 34 Stadt- und Landkreisen bewilligt.

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Eine Pflegekraft hilft einer alten Frau beim Trinken aus einem Becher in einem Seniorenheim (Bild: Patrick Pleul / dpa)

In der dritten Förderrunde des Programms „Kommunale Pflegekonferenzen BW – Sozialräume stärken, Netzwerke weiterdenken und ausbauen“ stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration in einer ersten Tranche rund 1,17 Millionen Euro für 34 Stadt- und Landkreise bereit.

Land stärkt Pflege vor Ort

„Die Kommunalen Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen haben sich bewährt. Sie leisten hervorragende Arbeit, bringen Akteurinnen und Akteure aus der Pflege zusammen und entwickeln Lösungen für eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung vor Ort“, sagte der Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Manne Lucha.

In der bereits dritten Förderrunde hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration die Anträge von insgesamt 34 Stadt- und Landkreisen bewilligt, wobei 33 Kommunale Pflegekonferenzen gefördert werden. Die Stadt Ulm und der Landkreis Alb-Donau arbeiten in einer gemeinsamen Kommunalen Pflegekonferenz zusammen. Mit der Anschlussfinanzierung in Höhe von rund 1,17 Millionen Euro unterstützt das Land die Weiterführung der Kommunalen Pflegekonferenzen.

Bewerbung für zweite Tranche zur Einrichtung neuer Konferenzen

Die Bewerbungsfrist für die zweite Tranche zur Einrichtung neuer Kommunaler Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen läuft noch bis zum 30. September 2025.

Mit dem Programm „Kommunale Pflegekonferenzen BW – Sozialräume stärken, Netzwerke weiterdenken und ausbauen“ fördert das Land gezielt die Weiterentwicklung bestehender Strukturen. Ziele sind eine wirkungsvolle Sozialplanung, die stärkere Vernetzung und Unterstützung quartiersnaher Pflege, die Weiterentwicklung von Kurzzeitpflege sowie die Begleitung der digitalen Transformationen in der Langzeitpflege.

Enges Netz an Unterstützungs- und Versorgungsangeboten vor Ort

Die Kommunalen Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen bündeln die Expertise vor Ort und wirken weit über die einzelnen Projekte hinaus. Sie vernetzen sich eng mit den Kommunalen Gesundheitskonferenzen sowie mit den Koordinierungsstellen für Pflegeberufe und machen sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht, setzen Schwerpunkte und stoßen konkrete Verbesserungen an.

„Mit dieser Förderung schaffen wir in den Kommunalen Pflegekonferenzen Schritt für Schritt ein eng geknüpftes Netz an Unterstützungs- und Versorgungsangeboten, das direkt in den Lebensalltag der Menschen hineinwirkt und diesen ermöglicht, möglichst lange im gewohnten Umfeld zu bleiben“, so Minister Lucha.

Mit den bewilligten Mitteln setzt das Land auf starke kommunale Netzwerke. So kann die Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure in der Pflege vor Ort weiter vertieft und die Versorgung Schritt für Schritt verbessert werden.

Anschlussfinanzierung ab 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2026

Anschlussfinanzierung ab 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026

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