Kernenergie

Rückbau des Kernkraft­werks Neckarwestheim I genehmigt

Das Umweltministerium hat die zweite und damit letzte Abbaugenehmigung für den Block I des Kernkraftwerks Neckarwestheim erteilt. Die Genehmigung ist Voraussetzung für einen kontinuierlichen Abbau der seit 2011 stillgelegten Anlage.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Baden-Württemberg, Neckarwestheim: Dampf kommt aus dem Kühlturm von Block 2 des Kernkraftwerks Neckarwestheim. (Bild: Marijan Murat)

Das Umweltministerium hat der EnBW die zweite und damit letzte Abbaugenehmigung für den Block I des Gemeinschaftskraftwerks Neckarwestheim erteilt. Die Genehmigung ist Voraussetzung für einen kontinuierlichen Abbau der seit 2011 stillgelegten Anlage.

Das baden-württembergische Umweltministerium hat am 12. Dezember der EnBW die zweite und damit letzte Abbaugenehmigung für den Block I des Gemeinschaftskraftwerks Neckarwestheim (GKN I) erteilt. Die Stilllegungs- und erste Abbaugenehmigung hatte das Umweltministerium vor zwei Jahren ausgesprochen.

„Die Voraussetzungen für die Genehmigung sind gegeben“, sagte der baden-württembergische Energieminister Franz Untersteller. „Dazu gehört vor allem auch, dass die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden, erfüllt ist.“

Zweites Kernkraftwerk in Baden-Württemberg, dessen Abbau gänzlich genehmigt ist

Die Genehmigung sei Voraussetzung für einen kontinuierlichen Abbau der seit 2011 stillgelegten Anlage, fügte Untersteller hinzu. Das liege im Interesse der Allgemeinheit: „Denn mit dem weiteren Abbau verringert sich für die Anwohner auch das Risiko. Deshalb war uns auch wichtig, die Öffentlichkeit im Genehmigungsprozess intensiv zu beteiligen. Das ist nicht überall in Deutschland selbstverständlich.“

Die nun erteilte zweite Abbaugenehmigung umfasst unter anderem den Abbau des sogenannten Biologischen Schilds (Betonmantel, der den Druckbehälter umgibt), des Unterteils des Reaktordruckbehälters und des Beckens des Brennelementlagers.

GKN I ist damit nach Obrigheim das zweite Kernkraftwerk in Baden-Württemberg, dessen Abbauprogramm im atomrechtlichen Rahmen in allen Teilumfängen genehmigt ist.

Umweltministerium: Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN) I

Weitere Meldungen

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Energieberatung für einkommens­schwache Haushalte verlängert

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
Fußverkehr

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Schienenverkehr

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Ein Passagierzug des Typs Lint 54 fährt auf einer Schiene.
Schienenverkehr

Verbesserungen für Fahrgäste dringend notwendig

Ein Haus, dessen Grundgerüst aus Holz besteht, steht in einem Tübinger Neubaugebiet. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Freiflächen-Photovoltaik-Anlage im Solarpark Kuchen
Erneuerbare Energien

Photovoltaik-Boom setzt sich auch 2025 fort

bwshuttle
Öffentlicher Nahverkehr

Land fördert fünf neue bwshuttle-Angebote

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
Radverkehr

Fünf Jahre JobBike BW für Landesbedienstete