Justiz

Präventivschlag gegen mutmaßlich religiös motivierte Gewalt

Justizministerin Marion Gentges hat die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen zwei mutmaßliche IS-Sympathisanten sowie einen weiteren Unterstützer als bedeutenden Präventivschlag gegen mutmaßlich religiös motivierte Gewalt begrüßt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Landgericht Ulm
Symbolbild

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges sagte zur gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg:

„Waffengewalt, Terrorismus und religiöser Fanatismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft. Deshalb ist es nur zu begrüßen, wenn Polizei und Justiz bei Verdachtsmomenten für eine gefährliche Radikalisierung frühestmöglich handeln und jede rechtsstaatliche Möglichkeit ergreifen, um Akte der Gewalt bereits im Planungsstadium zu unterbinden. So werden Leben gerettet – und zugleich die Sicherheit in der Gesellschaft maßgeblich gestärkt. Die vorbildliche Ermittlungsarbeit, die frühzeitige Festnahme und Beschlagnahme von Waffen nebst Munition und Propagandamaterial sowie nun die Anklage zweier mutmaßlicher IS-Sympathisanten und eines Unterstützers vor der Jugendkammer des Landgerichts Mannheim belegen die Handlungsfähigkeit und Qualität unserer Strafverfolgungsorgane eindrucksvoll. Zugleich zeigt dieser Fall, wie wichtig die sogenannte Vorfeldstrafbarkeit mit Blick auf Planungen schwerwiegender Taten ist. Der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg ist ein bedeutender Präventivschlag gegen mutmaßlich religiös motivierte Gewalt durch bemerkenswert jung radikalisierte Männer gelungen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.“

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vom 20. Juni 2025: Anklageerhebung gegen zwei mutmaßliche IS-Sympathisanten sowie weiteren Unterstützer

Weitere Meldungen

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Carsten Höfler
Polizei

Leitung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg

Staatssekretär des Ministeriums der Justiz und für Migration und Opferbeauftragter der Landesregierung Siegfried Lorek
Opferschutz

Modellprojekt „Prozessbegleitung Gewaltschutzverfahren“

Minister Moritz Oppelt unterzeichnet den Staatsvertrag
Justiz

Mehr Überwachung von Gewalttätern durch elektronische Fußfesseln

Wetter in Baden-Württemberg
Kommunen

Zusatzbezeichnung „Mühlendorf“ für Ottenhöfen im Schwarzwald

von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

Minister Bundesrat
Bundesrat

Bundespolizeigesetz wird modernisiert

4. AG Stuttgart
Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

von links nach rechts: Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Sozialgerichts Reutlingen a. D. Martin Rother und Präsident des Landessozialgerichts Bernd Mutschler
Justiz

Präsident des Sozialgerichts Reutlingen tritt in den Ruhestand

von links nach rechts: Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller, Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden Nicole Helms, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey.
Justiz

Neue Präsidentin des Landgerichts Baden-Baden

Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Sicherheit

Start der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Aktion „WIR FÜR EUCH“ zum Schulstart

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“

Sirene
Bevölkerungsschutz

Erste Bilanz zum Bundesweiten Warntag

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026