Polizei

Polizeipräsidium Karlsruhe bekommt modernes Führungs- und Lagezentrum

Das generalsanierte Gebäude des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurde offiziell in Betrieb genommen. Das Land hat rund 26 Millionen Euro in das Projekt investiert.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Symbolbild

Das generalsanierte Gebäude des Polizeipräsidiums Karlsruhe in der Durlacher Allee in Karlsruhe wurde am 13. Oktober 2025 offiziell in Betrieb genommen. Das Land hat rund 26 Millionen Euro in das Projekt investiert. Die bauliche und technische Umsetzung verantwortete Vermögen und Bau Karlsruhe.

„Das neue, hochmoderne Führungs- und Lagezentrum ist das Herzstück des frisch sanierten Gebäudes des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Damit ist die Polizei für zukünftige Einsätze technisch bestens aufgestellt. Neben der technischen Modernisierung haben wir auch die Räumlichkeiten umfassend saniert. Und das ist wichtig, denn die Menschen, die hier arbeiten, sind unsere wichtigste Ressource, wenn es um die Sicherheit in Baden-Württemberg geht. Deswegen sorgen wir für bestmögliche Arbeitsbedingungen und modernste Technik“, sagte Innenstaatssekretär Thomas Blenke anlässlich der feierlichen Eröffnung in Karlsruhe.

Sanierung vor Neubau

„Das generalsanierte Gebäude steht beispielhaft für das Prinzip Sanierung vor Neubau, das wir konsequent verfolgen. Bestehende Bausubstanz zu nutzen und zu ertüchtigen ist meist ressourcenschonender, wirtschaftlicher und nachhaltiger als Abriss und Neubau“, so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.

Die Generalsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes hat den Charme des Altbaus erhalten und gleichzeitig aktuelle Standards in Bezug auf Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit bestmöglich umgesetzt.

Das sanierte Dienstgebäude bietet auf rund 4.100 m² Platz für verschiedene Organisationseinheiten des Polizeipräsidiums Karlsruhe, darunter auch das Führungs- und Lagezentrum.

Zweitgrößtes Führungs- und Lagezentrum im Land

Das neue Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidium Karlsruhe ist das zweitgrößte im Land und verfügt mit einem Lageraum zur Bewältigung von Einsatzlagen über insgesamt 61 Arbeitsplätze. Es gewährleistet die Sicherheit von über 750.000 Einwohnerinnen und -einwohner in 32 Städten und Gemeinden auf einer Gesamtfläche von 1.258 km² und registriert jährlich mehr als 180.000 Einsatzanlässe.

Zum Gebäude

Bei dem Areal des heutigen Polizeipräsidiums Karlsruhe handelt es sich um die 1891 in Betrieb genommene, ehemalige Parfümerie- und Toilettenseifenfabrik der Firma Wolff & Sohn. 1974 wurde das Areal mit den ehemaligen Firmengebäuden dem Land Baden-Württemberg überlassen. Das Polizeipräsidium Karlsruhe befindet sich seit 2014 im dortigen Gebäudebestand, der Schritt für Schritt in mehreren Bauabschnitten an die aktuellen Anforderungen der Polizei angepasst wird.

Weitere Meldungen

Schülerinnen und Schüler in Leutenbach nehmen im Klassenzimmer einer neunten Klasse am Unterricht mit Hilfe von Laptops und Tablets teil.
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Landgericht Ulm
Justiz

Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen wird genannt

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Wirtschaft

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet