Grundwasser

Neues Internetangebot zur Grundwasserüberwachung

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Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)

Das Messnetz der Europäischen Umwelt Agentur zur Grundwasserüberwachung ist ab sofort bei der Landesanstalt für Umwelt abrufbar. Es umfasst 120 Messstellen, die im einen repräsentativen Überblick über die Belastung des Grundwassers im Land liefern.

Ein neues Angebot der Landesanstalt für Umwelt sorgt nun für eine bessere Auffindbarkeit von Informationen zum Messnetz der Europäischen Umwelt Agentur (EUA) zur Grundwasserüberwachung. Das Messnetz umfasst insgesamt 120 Messstellen in Baden-Württemberg. Die Daten dieser repräsentativ ausgewählten Messstellen geben Aufschluss über die Grundwasserbelastung und werden regelmäßig an die Europäische Union (EU) gemeldet.

Integriert in das EUA-Messnetzes ist auch das Teilmessnetz Landwirtschaft (EU-Nitratmessnetz) mit insgesamt 57 Messstellen. Darüber werden explizit die Daten erhoben, die auf landwirtschaftliche Landnutzungen zurückzuführen sind: Ackerbau, Grünland und Sonderkulturen. Deutschlandweit gibt es rund 1200 EUA-Messstellen, davon rund 700 im Nitratmessnetz. Das Messnetz und die darüber erhobenen Daten spielen im Zusammenhang mit den europäischen Richtlinien zur Gewässerreinhaltung eine bedeutende Rolle.

So hat die EU die Bundesrepublik vor einiger Zeit wegen zu hoher Nitratwerte im Grundwasser verklagt. Deshalb muss die Bundesregierung zusätzliche Düngebeschränkungen beschließen. Dabei geht es darum, in besonders belasteten Gebieten den Einsatz von Dünger, etwa von Gülle, zu reduzieren.

Landesanstalt für Umwelt: EUA-Messnetz und EU-Nitratmessnetz

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