Hochbau

Neues Büro- und Laborgebäude für die Landesanstalt für Umwelt

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat einen Neubau für die Umweltanalytik und die wissenschaftliche Arbeit erhalten. Das Land hat rund 71 Millionen Euro in die Baumaßnahme investiert.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Luftaufnahme des neuen Büro- und Laborgebäudes der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe mit begrünten Dachflächen und Photovoltaikanlagen, umgeben von weiteren Bürogebäuden und Grünflächen.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat gemeinsam mit Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker ein neues Büro- und ein neues Laborgebäude an die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) übergeben. Der Standort der LUBW ist in Karlsruhe.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Fokus

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett sagte: „Wir haben mit dem Neubau moderne, zukunftsfähige Arbeitsmöglichkeiten für die LUBW geschaffen. Die Gebäude sind architektonisch anspruchsvoll, nachhaltig geplant und effizient umgesetzt. Insbesondere die Größe der verschiedenen Photovoltaikanlagen (PV) ist beeindruckend. Auf dem Dach, an der Fassade und künftig auch bei der Überdachung des Parkplatzes.“

Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker: „Seit fünf Jahrzehnten ist die LUBW im unermüdlichen Einsatz für den Umwelt- und Naturschutz. Ich freue mich, dass wir nun zum Jubiläum die neuen Labor- und Bürogebäude einweihen dürfen. Nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen hatte dabei für uns Priorität. So schonen wir wertvolle Rohstoffe und reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch während des Baus und der Nutzung des Gebäudes. Dies ist nicht nur eine moralische Verpflichtung gegenüber künftigen Generationen, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.“

Der Neubau bietet auf insgesamt 9.140 Quadratmetern Raum für die Umweltanalytik und die wissenschaftliche Arbeit der LUBW. Die Photovoltaikanlage (PV) auf dem Dach hat über 1.000 Quadratmeter und eine Leistung von rund 219 Kilowatt-Peak (kWp). Die fassadenintegrierte PV ist rund 860 Quadratmeter groß und hat eine Leistung von rund 112 kWp.

Einzug zum 50-jährigen Jubiläum

„Mit dem Einzug in die neuen Gebäude arbeiten künftig alle Karlsruher Mitarbeitenden der LUBW am selben Standort – das schafft kurze Wege, erleichtert den fachlichen Austausch und ermöglicht echte Synergien. Die Zusammenlegung der Labore in dem modernen Laborgebäude nach den neuesten technischen Anforderungen fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und erhöht wesentlich die Arbeitseffizienz. Die innovativen Büro- und Arbeitswelten fördern teamübergreifende Kooperationen – das gibt unserer Arbeit einen spürbaren Schub. Der Umzug ist für uns ein ganz besonderes Geschenk zu unserem 50-jährigen Jubiläum. Ich danke daher allen Mitarbeitenden für Ihren kontinuierlichen zuverlässigen Einsatz“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW.

Das Land hat rund 71 Millionen Euro in die Baumaßnahme investiert. Das Projekt wurde von Vermögen und Bau Karlsruhe gesteuert und umgesetzt. Der in zwei Baukörper gegliederte Entwurf stammt vom Architekturbüro hammeskrause architekten aus Stuttgart. Für Teile der Fundamente, Bodenplatten und Innenwände wurde Recyclingbeton eingesetzt, der Neubau wurde nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen geplant.

Weitere geplante Sanierungen der LUBW 

In einem weiteren Bauabschnitt wird das am Standort bestehende Gebäude der LUBW saniert. Auch hier ist eine PV-Anlage mit rund 117 kWp geplant. Zudem soll auf dem Parkplatz eine rund 1.700 Quadratmeter große Überdachung mit Photovoltaikmodulen mit einer Leistung von rund 324 kWp realisiert werden. Mit dem Neubau und der Bestandssanierung wird die LUBW am Standort Großoberfeld im Karlsruher Stadtteil Oberreut zusammengeführt. Dadurch wird die Gesamtnutzungsfläche der LUBW reduziert.

Ministerium für Finanzen, Mediathek: Bilder zum Download

Weitere Meldungen

Ein Smartphone wird in Händen gehalten.
Verbraucherschutz

Betrugsmaschen auf Social-Media-Plattformen erkennen

Die Strohgäubahn steht im Bahnhof von Korntal. (Foto: dpa)
Schienenverkehr

Land stärkt kommunale Nebenbahnen

Traktor auf einem Feld
Ökolandbau

Land fördert überregionale Koope­rationen der Bio-Musterregionen

Bürger wählt (Foto: © dpa)
Landtagswahl 2026

Informationsangebote zur Sicherheit im Wahlkampf

Das Thermostat einer Heizung.
Energie

Energieberatung für einkommens­schwache Haushalte verlängert

Logo des Dr.-Rudolf-Eberle-Preises: Der Stauferlöwe in einem gelben Kreis steht vor dem Schriftzug „INNOVATION BW – Innovationspreis Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis“ auf weißem Hintergrund
Innovation

Ausschreibung für Innovationspreis des Landes 2026 gestartet

Ein Biber, fotografiert an einem Fluss (Quelle: dpa).
Artenschutz

Biberverordnung hilft bei Konfliktfällen

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 20. Januar 2026

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Bioökonomie

Grand Est und Land mobilisieren für Zukunft der Bioökonomie

Viele Kinder freuen sich und halten ein Banner hoch.
Fußverkehr

Hermaringer Kinder holen den ersten Platz bei den „Schulwegprofis“

Illustration eines Zuges. Dieser fährt an einem Schild mit der Aufschrift "Digitaler Knoten Stuttgart" vorbei.
Schienenverkehr

340 Millionen Euro für Digitalen Knoten Stuttgart

Ein Wanderer betrachtet bei Bad Urach den Uracher Wasserfall. (Bild: dpa)
Geodaten

Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
Forst

Appell zur Stärkung des Waldumbaus

Seitenansicht eines Doppelstockzuges
Schienenverkehr

Weitere 26 Doppelstockzüge für Baden-Württemberg

Symbolbild: Symbolbild: Ein Passant geht an dem Logo der Agentur für Arbeit vorbei. Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag, 5. November 2019, sein Urteil zu Leistungskürzungen für unkooperative Hartz-IV-Bezieher verkündet. (Bild: picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)
Bürgergeld

Hoffmeister-Kraut unterstützt geplante Bürgergeld-Reform