Frühkindliche Bildung

Neuer Landeselternbeirat für Kindertagesbetreuung geplant

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Kinder spielen im Kindergarten (Bild: © dpa).

Um die Interessen von Eltern auf institutioneller Ebene zu vertreten, plant das Land die Einrichtung eines Landeselternbeirats für Kitas und Kindertagespflege. Der Landeselternbeirat soll aus neun bis höchstens 20 ehrenamtlichen Mitgliedern bestehen.

Die Landesregierung plant, auf Landesebene einen Elternbeirat für die Kindertagesbetreuung einzurichten. Damit bekommen die Eltern von Kindern in Kitas und Kindertagespflege eine eigene, institutionalisierte Interessensvertretung. Die entsprechende Änderung des Kindertagesbetreuungsgesetzes (KiTaG) hat das Kabinett in dieser Woche beschlossen. Nun geht der Gesetzentwurf zur Beratung in den Landtag.

Starke Stimme für Familien im Land

„Der künftige Landeselternbeirat bündelt die Interessen der Eltern und wird eine ganz starke Stimme für Familien in unserem Land sein – ich freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit mit den Elternvertreterinnen und Elternvertretern über dieses Gremium“, erklärte der im Kultusministerium für frühkindliche Bildung zuständige Staatssekretär Volker Schebesta. „Im Frühjahr 2020 hat sich während Corona eine Landeselternvertretung als private Initiative gegründet. Dieses Engagement wollen wir ausdrücklich würdigen und aufgreifen, indem wir die Landeselternvertretung Kindertagesbetreuung rechtlich verankern und finanziell mit einer Geschäftsstelle unterstützen.“

Laut Gesetzentwurf wird der Landeselternbeirat Kindertagesbetreuung das Kultusministerium in allgemeinen Fragen der Erziehung, Bildung und Betreuung in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege beraten. Dafür wird er über wesentliche Angelegenheiten, die die Erziehung, Bildung und Betreuung in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege auf der Ebene des Kultusministeriums betreffen, informiert und angehört.

Der Landeselternbeirat Kindertagesbetreuung soll aus neun bis höchstens 20 Mitgliedern bestehen. Die Mitglieder sind in zweijähriger Amtszeit ehrenamtlich tätig. Es ist vorgesehen, eine landesweite Online-Wahl durchzuführen. Zur Unterstützung seiner Tätigkeit wird eine Geschäftsstelle beim Kultusministerium eingerichtet.

Weitere Änderungen zum Bürokratieabbau

Außerdem sieht der Gesetzesentwurf vor, dass die Kindertagespflege (also die Arbeit von „Tageseltern“) künftig in einer eigenständigen Norm geregelt und hierdurch gegenüber der bisherigen Regelung hervorgehoben wird. Inhaltlich sollen Anforderungen an die Qualifizierung der Kindertagespflegepersonen im Bereich der Großtagespflege angepasst und die Anzahl der in der Großtagespflege (das sind Zusammenschlüsse von mehreren Tageseltern) höchstens gleichzeitig betreuten Kinder von derzeit neun auf künftig zehn Kinder sowie die Zahl der höchst möglichen Betreuungsverhältnisse pro Verbund von derzeit 15 auf 17 erhöht werden.

„Damit setzen wir bereits um, was wir uns vor kurzem in der Entlastungsallianz der Landesregierung zum Bürokratieabbau vorgenommen haben“, betonte Staatssekretär Schebesta. „Dabei haben wir sehr gerne die Anregungen und Wünsche von Tagespflegepersonen, Trägern und Verbänden nach Entlastung aufgenommen. Denn gute Rahmenbedingungen und Betreuungsmöglichkeiten in der Kindertagespflege sind mir ein wichtiges Anliegen.“

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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