Integration

Lucha begrüßt Beschluss des Bundestags zu neuem Einwanderungsgesetz

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)

Baden-Württembergs Integrationsminister Manne Lucha begrüßt den Beschluss des Bundestags zum neuen Einwanderungsgesetz. Mithilfe eines zeitgemäßen und transparenten Einwanderungsgesetzes will Deutschland die Anwerbung ausländischer Fachkräfte verbessern.

Der baden-württembergische Integrationsminister Manne Lucha begrüßt den heutigen Beschluss der Ampel-Fraktionen im Bundestag für eine Reform des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes ausdrücklich: „Heute ist ein guter und wichtiger Tag für die Migrationspolitik. Endlich stellt Deutschland die Weichen, um ein attraktiver Standort für dringend benötigte ausländische Fachkräfte zu werden und deren Einwanderung zu vereinfachen. Schon im Jahr 2018 hatte ich Eckpunkte vorgelegt und eine Fachkräfteeinwanderung auf Basis eines Punktesystems, ähnlich wie in Kanada oder Neuseeland, gefordert.

Ich freue mich, dass die Ampel-Regierung dieses Thema nun aktiv angegangen ist und ein zeitgemäßes und transparentes Einwanderungsgesetz aus einem Guss vorgelegt hat.  Egal ob in der Pflege oder in der Wirtschaft: gut qualifizierte Fachkräfte werden dringend benötigt. Deshalb muss auch Schluss damit sein, Ressentiments zu schüren und vor ,falschen Anreizen‘ zu warnen. Wir müssen vielmehr eine Willkommenskultur pflegen und um Arbeitskräfte werben, dazu gehören weniger Bürokratie und vereinfachte Prozesse sowie klare Kriterien wie Sprachkenntnisse oder Berufserfahrung. Gleichzeitig müssen wir all jenen Schutz bieten, die vor Krieg und Verfolgung flüchten.  

Großer Fachkräftebedarf bei Gesundheit und Pflege

Richtig ist, Asylbewerbern in Form einer Stichtagsregelung nun einen Spurwechsel zu ermöglichen. Viel zu oft wurden in der Vergangenheit integrierte Asylbewerber aus dem Arbeitsverhältnis heraus abgeschoben. So etwas darf es nicht mehr geben. Künftig wird aber gar kein Spurwechsel mehr nötig sein, da Asylrecht und Fachkräfteeinwanderung zwei Paar Stiefel sind. Und das ist gut so.

Ich werde aufgrund des großen Fachkräftebedarfs im Bereich der gesundheitlichen Versorgung und Pflege gemeinsam mit Justizministerin Marion Gentges einen Runden Tisch einberufen, um die Prozesse bei der Zuwanderung von Arbeitskräften zu beschleunigen und da, wo es notwendig ist, nachzusteuern.“

Weitere Meldungen

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Förderung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten

Die NECOC-Versuchsanlage am KIT produziert festen Kohlenstoff aus klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid.
Bürgerbeteiligung

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Bildung

Mit MINT- und Begabtenförderung das Land zukunftsfest machen

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand