Beteiligungen

Landesregierung akzeptiert Entscheidung des Schiedsgerichts zu EnBW-Deal

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Logo des Energieversorgers Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) am Gebäude des Konzernsitzes in Karlsruhe.

Baden-Württemberg akzeptiert den Schiedsspruch zum EnBW-Deal und verzichtet auf weitere Schritte gegen die Entscheidung. Das Land hatte vor einem Schiedsgericht geltend gemacht, dass der an die EDF für die EnBW-Anteile bezahlte Kaufpreis deutlich zu hoch war.

Das Land wird keine weiteren Schritte gegen die Entscheidung des Schiedsgerichts zum EnBW-Deal unternehmen. Das hat Finanzministerin Edith Sitzmann bekannt gegeben. „Wir akzeptieren die Entscheidung des internationalen Schiedsgerichts und sehen davon ab, eine Beschwerde vor dem Schweizer Bundesgericht einzuleiten.“ Zuvor hatte sich der Ministerrat mit dem Schiedsspruch befasst.

Auch wenn Schiedssprüche vom Grundsatz her endgültig sind, ist in bestimmten Ausnahmefällen eine Anfechtung möglich – etwa dann, wenn Verfahrensfehler vorliegen. So könnte ein Schiedsspruch etwa wegen eines Verstoßes gegen den Ordre Public (eine Unvereinbarkeit des Schiedsspruchs mit wesentlichen Rechtsgrundsätzen) oder wegen Verstoßes gegen das rechtliche Gehör angefochten werden. Ein inhaltlich begründetes Vorgehen gegen einen Schiedsspruch ist dagegen ausgeschlossen.

Am 15. Februar 2012 hatten die NECKARPRI GmbH und das Land Baden-Württemberg Schiedsklage beim Internationalen Schiedsgericht in Paris erhoben. Die NECKARPRI GmbH und das Land machten geltend, dass der im Jahr 2010 an die EDF für die EnBW-Anteile bezahlte Kaufpreis deutlich zu hoch war. Das Schiedsgericht wies jedoch die Klage auf Reduzierung des Kaufpreises um 834 Millionen Euro oder auf Rückabwicklung des Kaufs ebenso zurück wie eine Widerklage der EDF. Diese hatte Schadensersatz in Höhe von rund 25 Millionen Euro wegen einer angeblichen Negativkampagne des Landes gefordert.

Endschiedsspruch vom 6. Mai 2016 (PDF)

Weitere Meldungen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert

German Expo Pavilion / Hotaka Matsumura - German Pavilion - to download, click on "high-res download"
Kreislaufwirtschaft

Expo-Ausstellung aus Osaka kommt nach Stuttgart

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Eine Frau arbeitet von zu Hause aus. (Bild: dpa)
Unternehmensgründungen

Pilotprojekt „Schneller Gründen“ gestartet

Sieger Regional Cup Südlicher Oberrhein
Start-up BW

AugRep GmbH im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Sieger Regional Cup Ludwigsburg
Start-up BW

Camperr im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Windräder
Windenergie

Land setzt sich für Ausbau der Windenergie ein

IHK Heilbronn
Start-up BW

Krumm Engineering UG im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

IW JUNIOR Landeswettbewerb - Dorfgemeinschaftsladen
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen beim Landeswettbewerb ausgezeichnet

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Ausbildung

13 Millionen Euro für überbetriebliche Berufsausbildung

Kleinkind auf Rutsche
Stadtentwicklung

Land fördert drei nichtinvestive Städtebauprojekte