NACHHALTIGE MOBILITÄT

Landesförderung für E-Autos kommt bei Unternehmen gut an

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Auto steht an einer Elektroladestation in der Stuttgarter Innenstadt.

Seit 2017 unterstützt das Land Unternehmen, die in Elektromobilität investieren, mit dem BW-e-Gutschein. Bisher wurden rund 1.200 Elektrofahrzeuge gefördert. Aus Sicht von Verkehrsminister Winfried Hermann hat die Elektromobilität im unternehmerischen Alltag den Praxistest bestanden.

Baden-Württembergs Unternehmer setzen zunehmend auf Elektromobilität. Dies zeigen die Abrufzahlen für die Landesförderung über den sogenannten BW-e-Gutschein. Für etwa 1.200 Fahrzeuge wurde bisher die Landesförderung in Anspruch genommen. Die bewilligte Gesamtfördersumme für den BW-e-Gutschein beträgt rund 4,5 Millionen Euro und hat insgesamt rund 30 Millionen Euro Gesamtinvestition in Elektrofahrzeuge (Nettolistenpreis) bewirkt. 

Mit dem BW-e-Gutschein der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ unterstützt das Baden-Württemberg seit 2017 zum Beispiel Fahrschulbetriebe, Pflege- und Sozialdienste, Gewerbetreibende mit Lieferverkehren aber auch kommunale Betriebe bei den anfallenden Kosten für Betrieb, Unterhalt und Ladeinfrastruktur ihrer E-Fahrzeuge. Bis zu 5.000 Euro pro Fahrzeug können derzeit in Anspruch genommen werden.

Aktuelle Förderkonditionen noch für 300 Fahrzeuge verfügbar

Die kontinuierliche Nachfrage freut Verkehrsminister Winfried Hermann: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, in der ersten Förderstufe 1.500 E-Autos zu fördern. Diese Zahl ist vermutlich Ende des Jahres erreicht.“ 

Einige Unternehmen stellten gleich mehrere Anträge bei der L-Bank, die im Auftrag des Landes für die Bewilligung zuständig ist: So zum Beispiel von der Energie Calw GmbH, die Förderung für 28 elektrische Car-Sharing-Fahrzeuge beantragt hat, oder auch die BeneVIt Pflege in Baden-Württemberg GmbH aus Burladingen mit 20 Fahrzeugen. Für den Verkehrsminister ist dies ein Beleg dafür, dass „Elektromobilität im unternehmerischen Alltag den Praxistest bestanden hat.“ 

Hermann sagte: „Das größte Hindernis sind derzeit allerdings die langen Lieferzeiten der Hersteller für Elektroautos. Sie bekommen zurzeit kein Elektroauto innerhalb von sechs Monaten Lieferzeit. Hier muss die Automobilindustrie dringend nachjustieren und deutlich schneller werden“, forderte der Minister. 

Förderkonditionen werden angepasst

Sobald die Zahl der Förderungen von 1.500 Fahrzeugen erreicht ist, werden Antragsteller statt bisher bis zu 5.000 Euro nur noch 3.000 Euro erhalten. Mit dem dann einheitlichen, wenngleich niedrigeren Fördersatz, möchte das Verkehrsministerium bei gleichbleibenden Budget noch mehr Antragsteller erreichen. Das Ministerium kommt damit seiner Verpflichtung nach, den Einsatz der öffentlichen Fördergelder laufend einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. 

Grafik „Bewilligte BW-e-Gutscheine nach Kreisen“ (PDF)

Grafik „Bewilligte BW-e-Gutscheine nach Branchen“ (PDF)

Weitere Meldungen

Ein Demonstrant vor den Houses of Parliament, dem Westminster-Palast, schwenkt eine EU-Flagge und eine britische Flagge. (Bild: © dpa)
Wirtschaft

Zehn Jahre Brexit-Referendum

Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Arbeit

Hoffmeister-Kraut kritisiert Umsetzung der Arbeitszeitreform

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Asien-Pazifik Summit 2026 im IHK-Haus in Stuttgart
Außenwirtschaft

Erster Asien-Pazifik Summit in Stuttgart

Ein 13 Jahre alter Schüler arbeitet an einem iPad mit der Lernplattform Moodle.
Start-up BW

Zwei Schülerfirmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Logo von Start up BW
Start-up BW

SquareNeo GmbH gewinnt den Regional Cup Karlsruhe

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

ILA 2026
Luft- und Raumfahrt

Land setzt Zeichen für Innovation und Technologie

Logo von Start up BW
Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen