Kunst und Kultur

Land fördert sieben hochbegabte Künstlerinnen und Künstler

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Eine Besucherin des Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) geht an einer Video-Installation von Marcel Duchamp vorbei. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)

Sieben Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg erhalten ein Stipendium an der Cité internationale des arts in Paris. Das Land unterstützt die Kunstschaffenden mit Logis und 2.000 Euro monatlich sowie mit Ausstellungsmöglichkeiten.

Sieben Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg sind für ein jeweils sechsmonatiges Residenzstipendium in den landeseigenen Ateliers der „Cité internationale des arts“ in Paris ausgewählt worden. Das Land unterstützt die Kunstschaffenden mit Logis und 2.000 Euro monatlich sowie mit Ausstellungsmöglichkeiten.

„Die Kulturmetropole Paris bietet unseren ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern große Freiräume für ihre Projekte sowie internationale Kontaktmöglichkeiten. Dieses inspirierende Umfeld lässt bedeutende Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung erwarten. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt und wünsche unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Baden-Württemberg viel Erfolg“, sagte Kunst-Staatssekretär Arne Braun am 26. April 2023 in Stuttgart.

Stipendiatinnen und Stipendiaten arbeiten interdisziplinär

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten arbeiten interdisziplinär; der Schaffensschwerpunkt liegt dieses Mal auf der intermedialen Gestaltung und performativen Arbeiten. Folgende Künstlerinnen und Künstler erhalten ein Residenzstipendium für 2023/2024 (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Alex Besta
  • Charlotte Eifler
  • Juli Gebhardt
  • Sungyoung Kim
  • Julia Schäfer
  • Stefanie Scheurell
  • Ülkü Süngün

Die Stipendienauswahl erfolgt jeweils durch eine unabhängige Fachjury, der in diesem Jahr Dr. Claudia Emmert, Direktorin des Zeppelin Museums Friedrichshafen, Werner Meyer, Gründungsdirektor der Kunsthalle Göppingen, und Yvonne Vogel (Geschäftsführerin Port25 Mannheim) angehörten. „Die Bewerbungen überzeugen durch ein hohes intellektuelles Niveau mit vielen interessanten Profilen. Die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten verbinden in ihrer künstlerischen Arbeit oftmals verschiedene Medienformate und haben vielfach durch ihr Werk und dessen erkennbare Genese in Form und Inhalt überzeugt“, so die Jury. Die Stipendienaufenthalte sind für die Zeiträume November 2023 bis April 2024 und Mai 2024 bis Oktober 2024 geplant.

Vier Ateliers an der Cité internationale des arts in Paris

Das Land Baden-Württemberg verfügt an der Cité internationale des arts in Paris über vier Ateliers, die in den letzten Jahren umfassend renoviert wurden. Der Studienaufenthalt der Stipendiatinnen und Stipendiaten dauert jeweils sechs Monate. Neben der freien Unterkunft in einem Studio erhalten die ausgewählten Kunstschaffenden eine monatliche Unterstützung von 2.000 Euro einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten. Außerdem besteht im Anschluss die Möglichkeit, an einer Ausstellung im Rahmen von „Retour de Paris“ teilzunehmen. Dabei handelt es sich um eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderte Ausstellungsreihe des „Institut Français Stuttgart“, der Stiftung „Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe“ und des „Centre Culturel Français Freiburg“.

Die Cité internationale des arts wurde 1965 als Stiftung gegründet und verfügt über rund 300 Wohn- und Arbeitsateliers für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Die mitten im Stadtzentrum angesiedelten Studios bieten Raum für künstlerische Arbeit in einem anregenden Umfeld. Gelegenheiten zur Interaktion und Kooperation eröffnen sich über ein vielfältiges Angebot von Ausstellungen, Konzerten und „Open Studios“.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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