Innovationen

Land fördert regionales Innovationsmanagement

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Staatssekretärin Katrin Schütz (r.) übergibt den Förderbescheid (Bild: © Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg)

Das Wirtschaftsministerium unterstützt ein Projekt der Wirtschaftsförderung Region Heilbronn-Franken mit über 177.000 Euro. Es ist eines von elf Projekten im Rahmen des regionalen Innovationsmanagements, das vom Land mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert wird. Der Mittelstand soll damit noch schneller koordinierte Beratungs- und Informationsangebote erhalten.

Staatssekretärin Katrin Schütz übergab einen Förderbescheid über 177.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium fördert damit das Projekt „Regionales Innovationsmanagement Heilbronn-Franken“ der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH und Ihren Partnern. „Globale Veränderungsprozesse erfordern auch auf regionaler Ebene neues Denken und neue Kooperationen, um das Innovationsgeschehen im Land zu sichern“, so Schütz.

Kleine und mittlere Unternehmen sollen durch das regionale Innovationsmanagement noch schneller koordinierte Beratungs- und Informationsangebote erhalten. Dazu wird die zielgeführte Vernetzung der zahlreichen Innovationsakteure in den Regionen unterstützt und die Erarbeitung einer regionalen Innovationsstrategie vorangetrieben.

Workshops in den zwölf Regionen des Landes durchgeführt

Das Wirtschaftsministerium hatte eine Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ beauftragt sowie in den zwölf Regionen des Landes Workshops durchgeführt. „Hochkompetente Innovationsakteure sind inzwischen im ganzen Land etabliert. Deren Aufgabe ist es, kleine und mittlere Unternehmen im Innovationsprozess zu unterstützen und deren Innovationstätigkeit zu steigern“, so das Fazit der Staatssekretärin. „Die einzelnen Akteure arbeiten intensiv und erfolgreich“, so Schütz weiter. Meist aber fehle eine gemeinsame regionale Innovationsstrategie und zielorientierte Zusammenarbeit. Um diese Lücke zu schließen, hat das Wirtschaftsministerium das Förderprogramm „Regionales Innovationsmanagement“ ins Leben gerufen.

Schütz führte aus: „Es geht darum, dass sich alle auf Innovationen ausgerichteten Akteure besser koordinieren, um gemeinsam Potenziale der Region zu erkennen und zu definieren.“ Dies werde auch zur Steigerung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen vor Ort beitragen. „Neben der landesweiten Innovationspolitik setzt die Förderung wichtige Impulse für den Baustein des Innovationsmanagements in der Fläche. Unsere regionale Clusterpolitik wird somit konsequent zu einer regionalen Innovationspolitik weiterentwickelt“, so die Staatssekretärin weiter.

Insgesamt 1,6 Millionen Euro für regionales Innovationsmanagement

Das Projekt ist eines von elf prämierten Projekten im Rahmen des Förderaufrufes „Regionales Innovationsmanagement“, das vom Wirtschaftsministerium mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert wird.

Ein Ziel des Projektes „REGIMA HN-F“ der Region-Heilbronn-Franken ist es, die regionalen Hochschul- und Forschungsstandorte stärker in den Fokus der Unternehmen zu rücken. So können diese bessere Beiträge zur Innovationstätigkeit der Unternehmen liefern. Durch die intensivere Vernetzung werden die kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie die Hochschulen und Forschungseinrichtungen wesentlich stärker als bisher vom Trendscouting und den Entwicklungs- und Forschungsansätzen der großen Unternehmen profitieren. Diese können so ihre eigenen Aktivitäten besser darauf ausrichten und somit ihre Kompetenzen in möglichen Kooperationen einbringen.

REGIMA HN-F untergliedert sich in drei Maßnahmenblöcke: die Erstellung einer regionalen Innovationsstrategie, die Entwicklung und Erprobung innovativer Veranstaltungsformate, welche zur Umsetzung der dialogorientierten Aspekte der regionalen Innovationsstrategie dienen, sowie der Aufbau und die Etablierung eines Kooperationszentrums zur Entwicklung disruptiver Technologien und Geschäftsmodelle.

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