Forschung

Land fördert neue Klima-Forschungsideen

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Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).

Das Land fördert neue Klima-Forschungsideen mit mehr als 16 Millionen Euro. Mit Ökolandbau möchte das Land die Biodiversität stärken und das Klima schützen.

Das Land investiert 16,2 Millionen Euro in neue Forschungsideen für das Klima. Ausgeschrieben sind zwei Förderprogramme: Eines zielt auf die Nutzung mikrobieller Prozesse für eine klimaneutrale Zukunft, das andere auf Forschungsprojekte, die durch Ökolandbau Biodiversität und Klima schützen. Gefördert werden innovative und gesellschaftsrelevante Ansätze für eine klimaneutrale Zukunft. Forschende aus Baden-Württemberg können sich bis Ende Juli mit ihren Projekten bewerben. Die maximale Förderdauer beträgt vier Jahre.

„Der Klimawandel ist die derzeit größte Herausforderung für die Menschheit – mit inzwischen unübersehbaren Konsequenzen. Nach jahrzehntelanger Klimaforschung müssen nun dringend Handlungsstrategien und Lösungen daraus abgeleitet werden, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu begrenzen“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Donnerstag, 15. Juni 2023, in Stuttgart.

Hohes Potenzial für nachhaltige und zügige Lösungen für den Klimaschutz

Die beiden neuen Förderlinien unterstützen Forschungsvorhaben mit hohem Potenzial für nachhaltige und zügige Lösungsstrategien im Bereich Klimaschutz. Gefördert werden Einzel- oder Verbundprojekte, die einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation sowie zur ökonomischen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Baden-Württemberg leisten und die Sichtbarkeit des jeweiligen Forschungsbereichs erhöhen. Das Wissenschaftsministerium verfolgt mit seiner Förderung insbesondere zwei Ziele: Im Land sollen nachhaltige Forschungsstrukturen zum Klimaschutz entstehen. Außerdem sollen sich die Landeshochschulen noch stärker vernetzen.

Beide Förderlinien sehen einen zweistufigen Wettbewerb vor, der von einem fachlich komplementären Gutachtergremium begleitet wird. An eine erste Förderphase von zwölf Monaten schließt sich im Erfolgsfall eine zweite Phase über drei Jahre an.

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