Gründungsprogramm

Starthilfe für junge Unternehmen

Fünf neue Kandidaten haben die Chance auf eine Förderung im Programm Start-up BW Pre-Seed. Das Frühphasenförderprogramm unterstützt junge Unternehmen mit bis zu 320.000 Euro.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo von Start up BW

Fünf junge Unternehmen mit zukunftsorientierten Produkten und Geschäftsideen könnten schon bald von einer finanziellen Förderung im erfolgreichen Frühphasenförderprogramm Start-up BW Pre-Seed profitieren. Das Programm des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und der L-Bank unterstützt die Entwicklung innovativer und vielversprechender Gründungen mit bis zu 320.000 Euro. In gleicher Höhe beteiligt sich ein Co-Investor an der Gründungsfinanzierung.

„Start-up BW Pre-Seed ist so etwas wie das Basisprogramm der Gründungsförderung in Baden-Württemberg“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Indem wir den finanziellen Spielraum junger Unternehmen in einem sehr frühen Stadium ihrer Existenz erweitern, verbessern wir die Rahmenbedingungen für Innovation und Entwicklung – und vergrößern so auch die langfristigen Erfolgschancen des Unternehmens.“

„Die Tatsache, dass sich in jedem Einzelfall ein Co-Investor und Betreuungspartner mit eigenem Kapital hinter das neue Unternehmen stellt, zeigt das Potenzial, das die in Start-up BW Pre-Seed geförderten Unternehmen haben“, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der L-Bank, Edith Weymayr. „Die Kombination aus öffentlicher und privater Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis und eine sichtbare zusätzliche Aufwertung eines Start-ups.“

Start-ups bringen Baden-Württemberg nach vorne

Die jetzt ausgewählten fünf Unternehmen hatten ihre Geschäftsideen und Produkte im Mai dem zentralen Entscheidungsgremium von Start-up BW Pre-Seed vorgestellt und dann den Zuschlag erhalten. Im nächsten Schritt müssen sie sich formal bei der L-Bank bewerben, die das Programm im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betreut. Sie entscheidet nach Prüfung der Antragsunterlagen auch abschließend über die Finanzierungszusage. Voraussetzung dafür sind neben der Beteiligung eines Co-Investors der innovative Charakter des Unternehmens und ein starker Baden-Württemberg-Bezug.

Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Ziel des Programms ist es, aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger zu machen, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Start-ups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.

Fünf ausgewählte Unternehmen

Folgende Unternehmen können sich jetzt für Start-up BW Pre-Seed bewerben:

  • AMS Cockpit, Kierspe: Entwicklung und Betrieb von Softwarelösungen für die Digitalisierung der Arbeitssicherheit in der Produktion, Logistik und Verwaltung eines Unternehmens.
  • HYDI Innovation GmbH, Stuttgart: Entwicklung intelligenter Lösungen zur Planung, Integration und Optimierung komplexer Energiesysteme: Ein Betriebssystem für wirtschaftliche Energieentscheidungen.
  • Itsreal.media GmbH, Mannheim: Entwicklung und Vertrieb von Software für die komplexe Analyse und Erkennung künstlich generierter Bilder. Ziel ist es, KI-generierte und manipulierte Bilder zu erkennen, bevor sie Schaden anrichten.
  • Osake GmbH, Stuttgart: Entwicklung und Vertrieb einer Ausgeh-App mit verschiedenen Features für die Abendgestaltung von Privatpersonen: Bars, Gastronomie, Events.
  • Simultare GmbH, Nagold: Entwicklung und Vertrieb einer KI für die chirurgische Ausbildung. Die „Anatomy Engine“ ermöglicht komplexe Simulationen chirurgischer Eingriffe.

Weitere Meldungen

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Vertragsunterzeichnung "Programm Flächendeckung" beim BMDS
Digitalisierung

Digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Tag der Nationalhymne in Rumänien
Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

von links nach rechts: Prof. Peter Middendorf (Rektor der Universität Stuttgart), Ministerpräsident Cem Özdemir, Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Jan Hesthaven (Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT))
Sicherheit

Innovationen für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Wirtschaft

Erweiterung der SUSS MicroTec SE in Karlsruhe

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Bescheidübergabe Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS
Künstliche Intelligenz

Zehn Millionen Euro für Reallabor für physische KI am IPAI CAMPUS