Innere Sicherheit

Länderübergreifender Fahndungs- und Sicherheitstag am 6. Mai

Im Rahmen des neunten länderübergreifenden Sicherheitstags am 6. Mai 2026 verstärkt die Polizei die Kontrollen und setzt auf Prävention für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.

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Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Am 6. Mai 2026 findet der neunte länderübergreifende Sicherheitstag für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum statt. Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie der Freistaat Bayern nehmen daran teil.

Kontrollen und Prävention

„Die Menschen in Baden-Württemberg sollen sicher sein und sich sicher fühlen. Das ist unser Anspruch und unser gemeinsames Ziel. Denn nur, wer sich sicher fühlt, kann frei leben. Deshalb gehen wir auch in diesem Jahr entschlossen gegen Kriminelle vor. Gemeinsam mit der Polizei in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und dem Freistaat Bayern erhöht die Polizei Baden-Württemberg mit zahlreichen Kontrollen massiv den Druck. Bei unserem Fahndungs- und Sicherheitstag stehen freilich auch zahlreiche Präventionsangebote auf dem Programm: von Einbruchsschutz über Cybersicherheit bis hin zu Verkehrssicherheit – die Polizei informiert vielfältig und breit, um alle bestmöglich zu sensibilisieren und zu schützen. Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder – und das soll so bleiben!“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich des anstehenden länderübergreifenden Sicherheitstages.

In insgesamt fünf Ländern im Süden der Bundesrepublik Deutschland kontrolliert die Polizei am 6. Mai 2026 zeitgleich und bietet zahlreiche Präventionsangebote, beispielsweise in Form von Informationsständen zum Thema Einbruchsschutz, an. Das soll die Sicherheit im öffentlichen Raum stärken. Neben der Polizei beteiligen sich der Zoll, die Steuerfahndung, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie die französische Polizei am Sicherheitstag.

Länderübergreifender Sicherheitstag ist Erfolgsmodell

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann erklärte: „Der länderübergreifende Sicherheitstag ist ein Erfolgsmodell und macht die Vielfalt und Intensität polizeilicher Maßnahmen sichtbar. Er intensiviert unsere länderübergreifende Fahndungs- und Ermittlungsarbeit und trägt zu mehr Sicherheit im öffentlichen Raum bei.“

Hessens Innenminister Roman Poseck führt dazu aus: „Hessen gehört seit Jahren zu den sichersten Ländern in Deutschland – und das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Sicherheitsarbeit unserer Polizei. Unser Anspruch ist es, dieses hohe Niveau nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen. Deshalb setzt die hessische Polizei neben konsequenter Strafverfolgung insbesondere auch auf Prävention, um Straftaten wie beispielsweise Wohnungseinbruchdiebstahl frühzeitig zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Menschen nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig sagen wir Straftätern klar und unmissverständlich den Kampf an und erhöhen mit gezielten Kontrollen den Fahndungsdruck. Der länderübergreifende Sicherheitstag ist ein starkes Signal für Zusammenarbeit und Entschlossenheit über Landesgrenzen hinweg und hat sich bewährt. Mein ausdrücklicher Dank gilt den zahlreichen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sowie allen beteiligten Kräften, die mit großem Engagement und hoher Professionalität täglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind.“

Wichtiges Zeichen der engen Zusammenarbeit der Länder

„Straftaten im öffentlichen Raum sind oft besonders spürbar und wirken sich direkt auf das Sicherheitsempfinden der Menschen aus. Hinzu kommt, dass Kriminalität nicht an Landesgrenzen haltmacht. Deshalb ist der gemeinsame Fahndungs- und Sicherheitstag ein wichtiges Zeichen der engen Zusammenarbeit der Länder – über Landesgrenzen hinweg und gemeinsam mit vielen Partnerbehörden. Der gemeinsame Fahndungs- und Sicherheitstag zeigt eindrucksvoll, wie wirksam abgestimmtes Vorgehen und ein intensiver Informationsaustausch zwischen den Polizeien der beteiligten Länder sind. Die rheinland-pfälzische Polizei bringt dabei ihre hohe Einsatzbereitschaft und Expertise ein, sowohl bei konsequenten Kontrollen als auch in der Präventionsarbeit. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter stärken und den Menschen zeigen, dass sie sich in Notsituationen auf die Polizei verlassen können“, so der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling.

„Mit dem gemeinsamen länderübergreifenden Sicherheitstag der Polizei und ihrer Sicherheitspartner nutzen wir auch 2026 die Gelegenheit, mit gezielten, behörden- und länderübergreifend abgestimmten Maßnahmen deutliche Signale für die Sicherheit zu setzen. Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum muss generell einen Schwerpunkt der polizeilichen Aufgabenerfüllung bilden. Die saarländische Vollzugspolizei beteiligt sich deshalb auch in diesem Jahr an dem länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag. Wir werden potenziellen Straftätern und Störern im öffentlichen Raum professionell und konsequent entgegentreten und somit das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig stärken. Wir setzen aber nicht nur auf Repression, in Gesprächs- und Beratungsangeboten sollen nicht zuletzt auch Bürgernähe und der präventive Ansatz deutlich werden“, sagte der saarländische Innenminister Reinhold Jost.

Fahndungs- und Sicherheitstag

Bei der im Jahr 2019 vereinbarten Kooperation zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie dem Freistaat Bayern zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum findet mindestens einmal jährlich ein länderübergreifender Fahndungs- und Sicherheitstag statt.

Wichtiges Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken. Neben dem Fahndungs- und Sicherheitstag stehen die sichtbare Erhöhung der Polizeipräsenz sowie ein verbesserter Informationsaustausch im Zentrum der Kooperation. Ergänzende Maßnahmen stellen Präventionskampagnen sowie eine abgestimmte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dar.

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