Wirtschaft

Kompromiss zum EU-Lieferkettengesetz geplatzt

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bedauert, dass der Kompromiss zum EU-Lieferkettengesetz geplatzt ist.

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Container werden auf einem Container-Terminal transportiert. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Zum geplatzten Kompromiss des Lieferkettengesetzes der Europäischen Union (EU) sagt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus: „Es ist mehr als bedauerlich, dass die EU die Chance auf weniger Bürokratie und mehr Freiräume für unsere Unternehmen vertan hat. Anstatt zu handeln wird nun weitere Zeit vergeudet, die wir einfach nicht haben!“

Die Ministerin kritisiert, dass der zuvor ausgehandelte Kompromiss des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments keine Mehrheit fand. Dort gab es eine Einigung zur Vereinfachung.

Hoffmeister-Kraut sagte weiter: „Allen Handelnden sollte der Ernst der Lage inzwischen bekannt sein. Ich erwarte von den Verantwortlichen, dass bis zur erneuten Abstimmung im November eine Lösung vorliegt, die unsere Unternehmen entlastet und die Wettbewerbsfähigkeit Europas insgesamt stärkt.“

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