Kunst und Kultur

Innovationsfonds Kunst 2022 ausgeschrieben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Gruppe tanzender Menschen auf einer Bühne

Das Land hat den Inovationsfonds Kunst erneut mit einer Gesamtfördersumme von einer Million Euro ausgeschrieben. Der Fonds ist offen für alle Sparten und hat in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die Ukraine und den Klimaschutz. 

Der Innovationsfonds Kunst hat sich als wirkungsstarkes Förderinstrument der Landesregierung in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs fest etabliert. Das Land schreibt den Inovationsfonds Kunst auch im Jahr 2022it einer Gesamtfördersumme von einer Million Euro aus. Bis 22. Juli können sich Kulturschaffende im Land mit innovativen Projekten bewerben.

„Der Innovationsfonds Kunst hat sich bewährt: Seit zehn Jahren trägt das erfolgreiche Programm maßgeblich zur Vielfalt der baden-württembergischen Kunst- und Kulturlandschaft bei. Über wechselnde Förderschwerpunkte setzt das Land dabei immer wieder neue Impulse und eröffnet die Möglichkeit, auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Ereignisse künstlerisch einzugehen“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am Montag, 16. Mai 2022 in Stuttgart.

In diesem Jahr liege daher – neben der Förderung innovativer Projekte ohne thematische Zuordnung – ein besonderer Schwerpunkt auf der Unterstützung von Projekten mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern und der Auseinandersetzung mit dem Klimawandel, so die Staatssekretärin.

Schwerpunkt auf Ukraine und Klimawandel

Gefördert werden künstlerische Veranstaltungen und Vorhaben aller Sparten, die zusammen mit geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine durchgeführt werden oder die zum Ziel haben, die Kulturszene in der Ukraine zu stärken sowie Kulturprojekte, die sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinandersetzen oder sogar Lösungsansätze aufzeigen.

Die Förderhöchstsumme beträgt bei allen Programmlinien 50.000 Euro. Die Mindestfördersumme umfasst 10.000 Euro. Die Förderentscheidungen trifft eine unabhängige Jury.

Seit Einführung des Innovationsfonds Kunst im Jahr 2012 konnten insgesamt rund 600 Projekte mit mehr als 16 Millionen Euro unterstützt werden.

Der Innovationsfonds Kunst

Der Innovationsfonds Kunst hat sich als wichtiges Förderinstrument der Landesregierung in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs fest etabliert. Er schafft kreative Spielräume für neue Ausdrucks- und Beteiligungsformen, für spartenübergreifende Ansätze und ungewöhnliche Aufführungsorte in allen Sparten des Kulturbereichs. Seine Stärke liegt darin, Projekte und Aktivitäten zu ermöglichen, die unabhängig vom Alltag Raum für neue Entwicklungen geben.

Anträge für den Innovationsfonds Kunst 2022

Weitere Informationen zur Ausschreibung 2022

Weitere Meldungen

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Wissenschaft

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026