Gewässerschutz

Hochwasserschutz und Gewässerökologie gehen Hand in Hand

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Ein Paar geht auf einem Rheindamm entlang.

Das Land Baden-Württemberg setzt sich seit Jahren intensiv für den Gewässerschutz und die Hochwasservorsorge ein. Oft geht dabei beides Hand in Hand. In einem Film erläutert Umweltminister Franz Untersteller den Gewässerschutz und die Hochwasservorsorge am Beispiel der renaturierten Flussabschnitte von Murg und Rems.

Laut der Studie eines internationalen Forscher-Teams unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität Swansea in Großbritannien sind die europäischen Fließgewässer von über einer Million Quer-Hindernissen geteilt. Allein in Deutschland gebe es 225.000 größere und kleinere Bauwerke, die den Wasserfluss beeinträchtigen. „Diese künstlichen Hindernisse sind oft ein großes Problem, weil sie die Durchgängigkeit der Flüsse und die natürliche Entwicklung des Gewässers stören. Damit beeinträchtigen sie den Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.

Die Politik des baden-württembergischen Umweltministeriums ziele deshalb darauf ab, Flüsse zu revitalisieren, Gewässerstrukturen zu verbessern und die Durchgängigkeit wiederherzustellen. „Dazu verpflichtet uns auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie“, sagte der Minister. Außerdem bedeute Revitalisierung der Fließgewässer oft auch Hochwasserschutz. „Denn Wasser, dem wir wieder Raum zur Ausuferung geben, überschwemmt nicht unsere Keller“, sagte Untersteller. Beim „Blauen Gut“ können Sie sich näher über die Aktivitäten zur Gewässerökologie des Ministeriums auch bei Ihnen vor Ort informieren. Und in einem kleinen Film erläutert Umweltminister Franz Untersteller den Zusammenhang von Gewässerökologie und Hochwasserschutz.

Umweltministerium: Gewässerschutz und Hochwasservorsorge

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