Hochwasserschutz

Hochwasserschutz in Weinstadt wird erneuert

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Das Möhlinwehr bei Breisach.
Symbolbild

Umweltministerin Thekla Walker hat mit einem Spatenstich den Startschuss für die Erneuerung des Hochwasserschutzes in Weinstadt gegeben. Der Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens ist eine wichtige Maßnahme, um die Menschen vor Extremwetterereignissen zu schützen.

Mit einem Spatenstich hat Umweltministerin Thekla Walker die Bauarbeiten für den Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens Schachen in Weinstadt-Strümpfelbach im Rems-Murr-Kreis offiziell gestartet. Die Kosten für die geplante Maßnahme belaufen sich auf rund 7,22 Millionen Euro. Hiervon übernimmt das Land 5,06 Millionen Euro. Der Neubau ist notwendig, um die Bürgerinnen und Bürger künftig vor einem Hochwasser, wie es statistisch einmal in hundert Jahren vorkommen kann, zu schützen.

„Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels mit häufig auftreten­den Extremwetterereignissen, haben wir in diesem Jahr unsere Hoch­wasserstrategie weiterentwickelt. Diese Strategie gilt es nun, zielgerecht umzu­setzen“, sagte Ministerin Thekla Walker in ihrem Grußwort. Für die Landes­regierung habe der Schutz vor Hochwasser und Starkregen höchste Priorität, um die Menschen bestmöglich zu schützen. „Deshalb unterstützen wir die Stadt Weinstadt bei ihrem Projekt zum Hochwasserschutz, der Neubau des Beckens ist hierfür ein wesentlicher Beitrag“, erklärte Walker weiter. 

Neues Becken fasst bis zu 71.200 Kubikmeter

Das neu zu bauende Hochwasserrückhaltebecken Schachen schützt den Ort künftig vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis. Es umfasst ein Rückhalte­volumen von rund 71.200 Kubikmeter mit einer maximalen Dammhöhe von 13 Metern. Als ökologischen Ausgleich für den Bau des Hochwasserrückhalte­beckens gab es bereits eine Gewässerrenaturierung des Strümpfelbaches.

Das bisherige Hochwasserrückhaltebecken Schachen besteht seit 1951 und weist erhebliche sicherheitstechnische Defizite auf. Der Stauraum mit einem Rückhaltevolumen von 7.000 Kubikmetern und die Dammhöhe von sieben Metern sind nicht ausreichend, um den Hochwasserschutz bei einem hundert­jährlichen Hochwasser sicher zu stellen. Das neue Absperrbauwerk des Neu­baus wird in der Nähe der bereits bestehenden Anlage realisiert.

Hochwasserportal Baden-Württemberg

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